Der China By Bike Reiseblog

Willkommen auf dem Reiseblog von China By Bike! Hier berichten Reiseleiter und Teilnehmer direkt von unseren Reisen, in Wort und Bild. Sollten Sie sich für eine bestimmte Reise interessieren, so klicken Sie bitte in die Auswahliste hier rechts unter „Unsere Reisen:“ . Alle Touren, zu denen bisher Blogs geschrieben wurden, sind dort in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.

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Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre!

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Klitschnass und trotzdem Spaß

80. Tag, von Tschany nach Barabinsk, 112 km. Von Igor Potapow.

Der schöne Morgen im verschlafenen Dorf an der Transsib hat uns nur Gutes versprochen. Gefrühstückt wurde in einer Raststätte 8 km weiter. Allmählich wurde es trüber und teilweise windiger bis mittags uns der Regen vom Picknick abhielt. Halbe Stunde im Bus hat die hungrigen Radler überzeugt, dass das Unwetter es ernst meinte und es besser war doch bis zur weiteren Raststätte weiterzufahren. Interessanterweise wimmelte es dort von lauter deutschsprachigen Touristen! Anscheinend gibt es einen Gegentrend von Flüchtlingen in Europa! ))) Und die Leute suchen nach gemütlichen Plätzchen selbst in Sibirien…

Gut erholt begaben wir uns in die graue Weite,

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Klein&fein

79. Tag, von Tatars nach Tschany, 60 km. Von Igor Potapow.

Die kurze Strecke, die wir zu erledigen hatten, versprach uns eine entspannte Fahrt und einen noch entspannteren Nachmittag. Und so war das. Ein kleines Geschenk zum Geburtstag unseres Peters!

Mal sonnig, mal bedeckt mit leichtem Gegenwind. Man hat ca. 40 km auf der Autobahn bei Mittag hinter sich, die rituelle Mittagspause im Grünen. Schließlich erreichten wir die ein wenig verschlafene Ortschaft Tschany. Einchecken, Fahrrad pflegen, und wir sind bereit die ruhige Atmosphäre des Dorfes zu genießen. Nach ausgelassenen Festlichkeiten waren wir dankbar, dass sich unsere Zimmer und weichen Betten nur auf dem 2. Stock befanden. var map_1; google.setOnLoadCallback(function() {

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Nichts – Stille!

78. Reisetag, von Kalaschinsk via Ivanosk nach Tatarsk, 111 km. Von Gerhard Leiser.

Nichts – Stille! Mit dieser Überschrift ist der Blog für uns Radler schon zu Ende, aber ein Nichts und Stille in Sibirien benötigt dann doch für die Leser Erläuterungen:

Unser Goldstück Viktor hat für uns eine Alternativroute vorbereitet, die uns rund 60 km auf der großen Fernstraße ersparten.

Die Alternativroute war eine kleine Ortsverbindungsstraße – teilweise entlang des Om – nach Ivanosk. Der Asphalt war für russische Verhältnisse in Ordnung, wenn er auch nicht dem Standard der Fernstraße entspricht. Schnell war der Übernachtungsort Kalaschinsk hinter uns gelassen und wir hatten die Straße fast für uns allein.

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Der Allerwerteste

77. Tag, von Omsk nach Kalachinsk, 90 km. Von Gerhard Leiser.

Der Ruhetag mit der kurzen Stadtführung durch Omsk hat uns allen gut getan. Doch heute ging es weiter in den Osten. Die Stadtausfahrt aus Omsk war wenig aufregend, da sich Dank des Samstages der Autoverkehr noch relativ gemäßigt zeigte.

Bald hatten wir das sibirische Tiefland wieder um uns, mit jedem Kilometer Entfernung von Omsk wurde der Verkehr auf unserer kleinen Straße ruhiger, da es heute möglich war, die große überregionale Straße nach Novosibirsk, unserer nächsten großen Stadt, mit dem vielen LKW-Verkehr zu vermeiden.

Von unterwegs gab es wenig zu berichten, da können wir uns einer der nicht gestellten

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Sibirienharte pyramidale Silber-Pappeln am längsten Nebenfluss der Erde

Bilderbuch vom Ruhetag am 76. Reisetag in Omsk an einem sonnigen sibirischen Sommertag. Von Peter Frenzel.

Omsk (Омск) als Hauptstadt der Oblast Omsk darf sich mit 1.2-1.3 Mio Einwohnern selbstbewußt Großstadt nennen. Wir bummeln am heutigen Ruhetag in der siebtgrößten Stadt Russlands. An der Wirtschaftskraft gemessen ist Omsk sogar die viertgrößte.

Hier fließt die Om (Омь) nach 1091 km in den Irtysch (Иртыш, kasachisch Ертіс / Ertis). Der wiederum ist ein 4248 Kilometer langer linker Nebenfluss des Ob in China, Kasachstan und Russland. Er soll damit der längste Nebenfluss der Erde sein.

Geografisch sind wir schon fast in der Mitte Russlands angekommen (54° 58′ N, 73° 23′ O, hab

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Omsk

Tag 75, 148 km von Tjukalinsk nach Omsk, starker Wind aus der falschen Richtung. Von Oliver Schmidt.

Wind aus der falschen Richtung, grober Straßenbelag und gehetzte Autofahrer machen diesen Tag zu etwas ganz Besonderen und wir können alle die große Freude nicht verhehlen ein weiteres wichtiges Etappenziel erreicht zu haben – Omsk.

In Omsk erwartet uns schon Igor, der neue Reiseleiter, dem ich das Reiseleiterrad hiermit offiziell übergebe. Er wird die Weltreisenden bis nach Krasnojarsk begleiten. Ich selbst mache mich nun auf in meine Zweitheimat Kamtschatka, wo ich den Sommer mit meinen Gästen beim Besteigen von Vulkanen und Durchstreifen von abgelegenen Naturparks und heißen Lavahöhlen verbringen werde.

Es war mir

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Durch das schlafende Land …

Tag 74, 134 km von Abatskoe nach Tjukalinsk, wechselhaft und grün. Von Oliver Schmidt.

Das heutige Wetter ist wechselhafter als im April und bietet alles … wärmende Sonne und peitschenden Regen innerhalb weniger Minuten. Der zahlreiche Schwerlastverkehr ist meistens erstaunlich rücksichtsvoll, kein Wunder, sind wir doch wieder ein Thema im Äther der Truckerwelle und die Fahrer sind gewarnt, dass deutsche Radfahrer bereit sind um jeden Zentimeter zu kämpfen. Oft siegt allerdings der Klügere …

Trotz aller Wetterkapriolen meint es unser Freund -der Wind- gut mit uns und bläst stetig gen Osten und uns zügig dem Tagesziel Tjukalinsk entgegen.

var map_5; google.setOnLoadCallback(function() { map_5 = init_map(„OSM“, „map_5“, 0); load_map(map_5, „“,

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E 30 aka Sibirskie Trakt

Tag 73, 73 km von Ischim nach Abatskoe, Regen in Westsibirien kann auch schön sein …Von Oliver Schmidt.

Die ganze Nacht trommelt heftiger Platzregen auf das Blechdach unserer Unterkunft und wir verschieben die Abfahrt am heutigen Morgen solange bis es Mittag ist … wir können es uns leisten, denn heute liegen nur knapp 70 Kilometer vor uns. Wunderbar, nach dem Frühstück nochmals ins angewärmte Bett zu verschwinden …

Das heutige Gelände ist anspruchslos, mitnichten aber langweilig. Abermals Mischwälder, Weideflächen, ausgedehnte Agrarflächen und wieder spannende Gerüche. Heute liegt vorrangig Kuh und deren Ausscheidungsprodukte in der Luft. Das weckt Erinnerungen an meine Kindheit auf dem Lande, durchweg positive Assoziationen … die

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Stalin in Sibirien

Tag 72, 90 km vom Golyshmanovo nach Ischim, flach und schön. Von Oliver Schmidt.

Weltreiseradleralltag. Das perfekte Asphaltband zieht sich kilometerweit durch lichte Wälder, die Lerchen balzen im Unterholz, es duftet nach dem Harz der Kiefern und frischem Gras nach kurzem Sommerregen. Jeder hängt seinen Gedanken nach, winkt gelegentlich einem Hirten oder einer Babuschka am Straßenrand, und die Zeit vergeht wie im Flug.

Ischim, unser heutiges Tagesziel, wartet noch mit einer kleinen Überraschung auf, die es so mittlerweile auch in Russland selten gibt. Wir finden hier eine Büste jenes Mannes, der das 20.Jahrhundert wie kaum ein Zweiter prägte, geschätzte 20 Millionen Menschen auf dem Gewissen hat und Abermillionen Deportationen veranlasst

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R 402

Tag 71, 131 km vom Zavodoukovsk nach Golyshmanovo, flach und windiges Westsibirien. Von Oliver Schmidt.

Ein weiterer Tag auf der topfebenen R 402 Richtung Omsk. Lichte Wälder und frisch bestellte Felder wechseln sich in regelmäßigen Abständen ab und Siedlungen sind oft nur am Horizont zu erahnen. Die Gerüche verraten wie die Menschen hier ihr Einkommen erwirtschaften. Erdige schwere und angenehme Düfte verraten die Landwirte die hier vorrangig in Weizen, Mais und Raps investieren und die beißenden Gerüche verraten die Viehzüchter. Die feinen Nuancen lassen problemlos erkennen ob Hühner, Schweine oder Rinder in den riesigen Hallenkomplexen eingepfercht sind.

Nicht selten wartet Viktor in unserem Versorgungsfahrzeug für einige Stunden ehe auch der

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