Der China By Bike Reiseblog

Willkommen auf dem Reiseblog von China By Bike! Hier berichten Reiseleiter und Teilnehmer direkt von unseren Reisen, in Wort und Bild. Sollten Sie sich für eine bestimmte Reise interessieren, so klicken Sie bitte in die Auswahliste hier rechts unter „Unsere Reisen:“ . Alle Touren, zu denen bisher Blogs geschrieben wurden, sind dort in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.

Sie können sich auch per Mail über neue Blogeinträge informieren lassen. Tragen Sie dazu Ihre Mailadresse rechts in das Feld unter „Abonnieren“ ein. Auf die gleiche Weise können Sie das Abonnement auch wieder kündigen, indem Sie Ihre Mailadresse eintragen und auf unsubscribe klicken.

Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre!

Print Friendly, PDF & Email

Wasser, Nebel, Berge

Chinesische Landpartie, 05. bis 27.10.2018

Fahrt nach Caoping, 36km

Der Tag begann mit einiger Mühsal. Die Fahrräder waren doch noch nicht so fahrtauglich wie wir sie gerne gehabt hätten. Zum Glück lag ein Fahrradladen auf unserem Weg. Der Betreiber tat sein Bestes um unsere Räder halbwegs auf Vordermann zu bringen und so konnten wir dann etwas verspätet endlich los.

Zuerst an der Hauptverkehrsstraße entlang. Verkehr war hier recht viel, erstaunlicherweise wenige Fahrräder. In Guilin fährt man mit dem Moped, wenn man etwas auf sich hält. Dabei ist doch die Fahrradinfrastruktur sehr gut ausgebaut. So schien es zumindest zuerst.

Wir kamen auf unserem Weg zuerst in Daxu vorbei, ein Anlegehafen,

Weiter lesen…

Print Friendly, PDF & Email

Quer durchs Land mit der Eisenbahn

Chinesische Landpartie, 05. bis 27.10.2018

Zugfahrt von Peking nach Guilin, 1986km

Unser Frühstück war insofern ein ganz besonderes, als dass wir einen traumhaften Blick auf die Mauer hatten. Allzulange hielten wir uns aber nicht damit auf, schließlich wollten wir noch auf die andere Seite der Mauer, welche wir am Vortag nicht erklettert hatten. Der Weg dahin wurde erschwert, durch einige Wegelagerer, die einen Wegzoll von uns verlangten. Zuerst als wir einen kleinen Staudamm überqueren wollten, und dann noch einmal auf der anderen Seite. Verhandeln half da nicht und der zweite im Bunde beteuerte, dass er mit dem anderen rein gar nichts zu tun hat. Wir bezahlten zähneknirschend und machten uns

Weiter lesen…

Print Friendly, PDF & Email

Staub gefressen

Von Isabelle Roske. Katharina: Optimal vorbereitet starte ich in den Tag. Frisch durchgeknetet und geschröpft vom blinden Masseur schwinge ich mich aufs Rad um die heutige apokalyptische Etappe anzutreten. Mit mir fahren zehn tapfere Mitstreiter, gerüstet durch Chinas Staub und Dreck zu fahren.

Hans und Hartmut’s Gesundheit schwächelt noch und sie sitzen mit Peter, der vorausschauend keine Lust auf Baustelle hat im Auto. Zur Betreuung ist Isabelle dabei.

Wir übrigen strampeln uns durch die Ausläufer der Stadt Yangzi-aufwärts durch die Landschaft. Oder besser gesagt durch die Idee einer schönen Landschaft. Denn sie könnte tatsächlich schön sein: rauher und zerklüfteter als die vorangegangenen Tage. Mit höheren entwaldeten Hängen und einem Fluß

Weiter lesen…

Print Friendly, PDF & Email

Auf der Mauer

Chinesische Landpartie, 05. bis 27.10.2018

Fahrt nach Huanghua, 34km, 549 Höhenmeter

Am heutigen Tag sollten wir endlich die Mauer erreichen. Doch erstmal dort hinkommen. Die Wegfindung war kein Problem. Der leichte Pass, wie ich ihn versprochen hatte, erwies sich dann doch als etwas steiler und verlangte uns doch einiges ab. Oben angekommen trafen wir einen Bruder im Geiste, der ebenfalls mit Fahrrad unterwegs war. Er schien auch ein begeisterter Hobbyfotograf zu sein. Aus allen Winkeln und vor verschiedenen Hintergründen lichtete er uns ab.

Die Abfahrt nach dem Pass brachte uns immer näher an die Mauer und eine sagenhafte Landschaft entfaltete sich zu beiden Seiten. Ob es den Anwohnern nach

Weiter lesen…

Print Friendly, PDF & Email

Wie die Maden im Speck

Gut 80 km nach Qiaojia. Von Katharina Wenzel.

Die harten Etappen die hinter uns liegen fordern ihren Preis. Unsere Gruppe dezimiert sich merklich. Hartmut knabbert arg an den Nachwirkungen seines Sturzes und kaum ist Reynold wieder halbwegs auf den Damm, teilen sich Hans und Beat die Rückbank in Xiao Luos Minibus und fressen sich durch unsere Obstvorräte (wie die Maden in der Minibanane).

Dabei ist die heutige Strecke wirklich etwas für Genießer. Wunderschöne Landschaft, immer an der Uferstraße entlang. Meistens bergab, zwischendurch flach wellig bergauf, alles machbar, alles entspannt. Die offene Landschaft wird hie und da von traditionellen kleinen Ansiedlungen unterbrochen, die in ihrem Stil schon sehr an Yunnan erinnern,

Weiter lesen…

Print Friendly, PDF & Email

Kathmandu und Abschied von Nepal

Auf dem Dach der Welt, 17.09. bis 12.10.2018

Besichtigung in Kathmandu am Beginn der Feiertage: Pashupatinath, Bodnath, Dubar Square

Die Hände nicht mehr ständig am Lenker, haben wir Zeit zum Fotografieren. Nach einem ausgiebigen Frühstück, und für Annika und Dirk nach der Yogastunde, beginnen wir unsere Besichtigungstour per Auto am Pashupatinath, Nepals heiligstem Pilgerort und Stätte der Feuerbestattung für die Verstorbenen aus Kathmandu. Für mich ist es auch zum dritten Mal sehr gewöhnungsbedürftig, nur ein paar Meter entfernt zu sein, wenn Angehörige sich von ihren Lieben verabschieden, das Feuer anzünden und warten, bis schließlich die Asche in den Fluss gekehrt wird. Man wird das Gefühl nicht los, bei einer wichtigen

Weiter lesen…

Print Friendly, PDF & Email

Auge an Hirn, Hirn an Hände – Schalten!

Auf dem Dach der Welt, 17.09. bis 12.10.2018

Von Trisuli nach Kathmandu, 53 km, 1.493 m Aufstieg, teils sehr steil

Die Hände die meiste Zeit am Lenker, blieb nicht viel Zeit für Fotos. Das Frühstück auf der Terrasse hatten wir für halb sieben angesetzt, was uns angesichts der mit 53 km recht kurzen Etappe sehr früh vorkam. Aber um sechs Uhr wird es hell und 53 nepalesische Kilometer können es schon in sich haben.

Die ersten 18 km folgen wir einem Flusslauf, auf abwechselnd sandiger schlammiger und steiniger Piste, mal im Djungel, mal an Reisfeldern vorbei, immer mal wieder ein Dorf und der Verkehr hält sich in Grenzen. Trotzdem wird

Weiter lesen…

Print Friendly, PDF & Email

Ein Tropfen Regen

80 km nach Puge mit einem angenehmen Pass. Von Katharina Wenzel.

So. Seit gestern wissen wir wie es ist wenn im Süden Chinas die Sonne scheint. Warm und schön. Jetzt kann es los gehen, denke ich und hole aus den Untiefen meiner Reisetasche die Sonnencreme hervor und verstaue sie in meiner Radtasche. In kurzen Hosen und T-Shirt trotze ich der morgendlichen Kühle und stapfe mit der Truppe in Richtung Frühstücksbude. Die Wirtin erwartet uns bereits, weiß was und wie wir es wollen und so ist hier also in weniger als zwei Tagen eine gewisse Routine eingekehrt. Nachdem Frühstück gehts auch schon auf die gestern frisch präparierten Räder in Richtung Puge,

Weiter lesen…

Print Friendly, PDF & Email

Das Tal der Kaiser

Chinesische Landpartie, 05. bis 27.10.2018

Tagesausflug zu den Minggräbern, 320 Höhenmeter

Der Tag begann wie so viele Tage mit dem Frühstück. Die Auswahl war reichlich, doch nicht alles erwies sich letztlich als essbar. Christiane machte Bekanntschaft mit Lao Gan Ma, was ich frei als “alte trockene Großmutter” übersetzte und was wohl auch danach schmeckte. Ich hatte keine Gelegenheit gehabt, sie davor zu warnen. Es handelt sich dabei um eine Art fermentierten Tofu. In geringer Menge einer Speise beigemischt, kann es sie durchaus veredeln. Allerdings ist es ein sehr schmaler Grat auf dem man da wandert. Ich freute mich über frittierten Kartoffelbrei, der sich in Form von lustigen Smileys präsentierte und

Weiter lesen…

Print Friendly, PDF & Email

Willkommen in Nepal

Auf dem Dach der Welt, 17.09. bis 12.10.2018       

Von Dhunche nach Trisuli, 52 km, 1.900 m Abstieg

Nepal ist bunt, die Häuser, die Kleidung, die Busse, einfach alles. Wieder einmal bemerke ich, dass ich keine Menschen abgelichtet habe, ich werde versuchen, das zu ändern. Die Vegetation ist üppig, ein krasser Gegensatz zum kargen Tibet. Heute sind wir beispielsweise an Bananen, Papaya, Pomelo, Reis und Hirse vorbeigefahren. An das pralle Leben, die Dichte und wärmeren Temperaturen muss man sich erst wieder gewöhnen.

Allerdings auch an den Staub, die schlechte Piste und den Verkehr. Wie schlecht Straßen sein können, davon macht man sich zu Hause in Deutschland kein Bild, wir haben auf

Weiter lesen…

Print Friendly, PDF & Email