Wer hat Angst vorm Panchen Lama?

Auf dem Dach der Welt, vom 14.04. – 09.05.2011

Shigatse ist eine komplett andere Stadt als Lhasa. Weniger geplant als mehr gewachsen, keine sichtbare Militärpräsenz, ein deutliches Nebeneinander und zuweilen Miteinander von Chinesen und Tibetern. Shigatse lebt, und das wohl nicht zu schlecht.

Traditionell war in Shigatse der Sitz des Panchen Lama. Der ist rein religiös gesehen in der Hierachie oberhalb des Dalai Lama angesiedelt. Der Panchen Lama ist die Reinkarnation des Amitava, einem Buddha, der im Kunlun-Gebirge (etwa 1000 Kilometer Luftlinie in Richtung Westen von hier) dem Paradies vorsitzt. Der Dalai Lama „nur“ die Reinkarnation des Avalokitisvara, in China auch Guanyin und in Tibet Chenresi genannt. Also einem dem

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Der Turbohighway

Tal des Roten Flusses, 09.04. bis 01.05.2011

Die Strecke sah heute auf dem Papier relativ hart aus: knapp hundert Kilometer, schlechte Straße, offene Landschaften mit evtl. starkem Gegenwind. So machten wir uns früh auf den Weg. Der erste Teil war durchaus zehrend… Mehr an unseren Rädern und unseren Klamotten, als an unseren Kräften. Die Piste war stark befahren und war häufig sandig auf Grund von längeren Baustellen. Nach ca. 65 km aber stießen wir auf den Ho Chi Minh Highway, der entlang der Hauptstraße 1 führte und den Namen auch deswegen trägt, weil er in etwa dem Verlauf des berüchtigten Ho Chi Minh Pfades entspricht. Unter Highway stellt man sich

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Straßen und Wege der Volksrepublik China

Die Drei Schluchten des Yangzi, 13.04. bis 08.05.2011

Das Straßennetz in China sucht seinesgleichen. Es gab eine Zeit, in der man hier nicht unbedingt Radfahren wollte, die großen Autobahnen wurden gerade gebaut und waren noch nicht offen, auf den alten Straßen hat sich neben dem normalen Verkehr noch der Baustellen-Verkehr getummelt. Mittlerweile sind die wichtigen großen Verbindungen alle fertig, die Nationalstraßen und die alten Provinzstraßen wurden gleich mit renoviert und sind heute verkehrsarm und sehr gut zu befahren. Auf diesen alten und doch ziemlich neuen Straßen radeln wir also jetzt, die Superhighways kreuzen ab und zu unser Blickfeld.

Was in China gebaut wird kann man sich kaum vorstellen, vor

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