Öltee und andere Leckereien

Berg und Wasser, 08. bis 29.10.2011

Als ich erwache, ist das Leben draußen schon in vollem Gange. Auf dem Platz vor dem Trommelturm gegenüber des Hotels spielt eine Gruppe älterer Leute Kricket und eine weitere ist gerade dabei die andere Hälfte des Platzes zu bepflanzen. Wir haben uns am heutigen Morgen für ein chinesisches Frühstück entschieden, Nudelsuppe, Mantou und Baozi, dazu eine Tasse Kaffee (Das Kaffee-Pulver haben Heinz und Simone vorausschauend mitgebracht) – ein Ost-West-Freundschafts-Frühstück also. Danach brechen wir zu unserem Tagesausflug nach Chengyang, zu einer Wind-und Regenbrücke (ein für die Dong typisches Bauwerk aus Stein und Holz, ohne Nagel, überdacht bietet es zudem Schutz vor Wind und Regen) und

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Die heiligen Birnen des Tsongkhapa

Berge, Tempel, Thangkas, 24.09. bis 24.10.2011

Noch ein Ruhetag in Tongren, Besichtigung dreier Klöster rund um die Stadt und eines alten tibetischen Dorfes, sonnig bei 0 bis 16 Grad

Rund um Tongren liegen dutzende von tibetischen Dörfern, Guom’er liegt etwas südlich vor der Stadt und ist ein Dorf mit einer Geschichte von über 1000 Jahren. Beeindruckend ist die erhaltene ursprüngliche Siedlungsstruktur. Nicht nur, dass die jeder Hof eine hohe Lehmmauer hat, sondern die Höfe liegen dicht aneinander gedrängt und sind von einer Stadtmauer umgeben, die gesamte Anlage ist daher wie eine schwer einzunehmende Festung, durch die sich schmale Gassen ziehen. Beeindruckend ist die Sauberkeit, alles ist blitzblank, wie in einem

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