Happiness Day!

Entlang der Burmastrasse, 11.02. bis 11.03.2012

[Have a nice day]. Die Burmesen waren restlos überzeugend in ihrer Freundlichkeit, ihr Englisch war auch herzig. Man könnte natürlich auch deutsches Englisch verballhornen, deutsches Burmesisch ist bis auf ein paar Floskeln gar nicht erst vorhanden, deshalb: danke für das morgendliche Beck-fah [breakfast] mir Gäml-äh [scrambled eggs] und Lappenti [Lipton’s Tea] und allem drum und dran. Für Aungaungs Hello Hello Hello [ständig am Handy aber kaum mal Verbindung]. Für Maungmaungs Adung [Achtung] wenn er uns mal wieder über den Bordstein helfen wollte und am Ende des Tages wechselweise zu Schmubier oder Schmuckbier [Schmutzbier] aufrief. Eileit I [I like it], very much. Das Land

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Epilog

Land der Tausend Elefanten, 18.02. bis 11.03.2012

Der Tag der Abreise ist nun da, und damit Zeit Abschied zu nehmen. Aber typisch laotisch gehen wir das ganz langsam und gemütlich an. Gemeinsames Frühstück, dann verbringt jeder die letzten Stunden in der alten Königstadt Luang Prabang auf seine Weise. Ich gehe mit Peter noch einmal auf den Morgenmarkt. Später treffen wir uns mit Christian auf ein Nudelsüppchen (wir können wohl nicht genug davon bekommen) und einen letzten Fruchtshake. Markus nutzt die verbleibende Zeit für den Genuss einer letzten laotischen Massage.

Gegen 12 verabschiedet sich zuerst Dieter von uns, er bleibt noch ein Weilchen in diesem wundervollen Land um es auf eigene

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Schlafen, Gucken, Lesen, Entspannen

Land der Tausend Elefanten, 18.02. bis 11.03.2012

Bootsfahrt nach Luang Prabang

Heute Morgen treffen wir unseren Kapitän und sein Crew, bestehend aus Frau und Neffen, wieder. es ist kalt und neblig, und in den ersten drei Stunden frieren wir alle in unseren Sitzen vor uns hin. Gott sei Dank wird uns heißer Tee und Kaffee serviert.

Was wir anfänglich für Morgennebel, ach wie romantisch, gehalten haben, begleitet uns die ganzen acht Stunden bis nach Luang Prabang und entpuppt sich schließlich als Qualm. Alle drei Jahre werden die bewaldeten Hügel beiderseits des Mekongs brandgerodet, um den Boden ackerbaulich zu nutzen.

Wir üben uns in gepflegtem Müßiggang. Die Highlights des

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Der Erste Pajaung

Entlang der Burmastrasse, 11.02. bis 11.03.2012

Josef hat heute eine neue Volksgruppe gegründet. Als Tracht hat er sich für eine Schnittmenge aus Palaung und Padaung entschieden. Die Palaung sehen toll aus, sie sind dunkel gekleidet und haben dunkle Gesichter mit roten Betel-Mündern, und sie tragen Frottee-Handtücher aus leuchtendem Orange auf dem Kopf (wir fragen uns die ganze Zeit wie das wohl gekommen ist mit den Handtüchern, etwas bizarr ist das ja schon). Die Padaung oder Long-Neck-Karen ziehen sich wie schon erwähnt den Hals mit Ringen in die Länge. Der Erste Pajaung nun zieht sich den Hals mit deinem Frottee-Handtuch in die Länge. Außerdem hat Josef eine leichte Mandelentzündung.

Ach war

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Frauentag

Land der Tausend Elefanten, 18.02. bis 11.03.2012

Bootsfahrt nach Pakbeng

Frauentag in Laos, Feiertag für alle Frauen. Eher missmutig serviert uns die Frau des Hoteliers das Frühstück. Ihr Mann ist dagegen, wie gewohnt, aufgeschlossener. Hält einen Vortrag über Kaffee Lao, schwätzt und scherzt mit seinen Gästen, also uns.

Die Nacht war für den ein oder anderen mal wieder mehr oder weniger schlaflos. Diesmal waren‘s nicht die Hähne, sondern die benachbarte Karaoke-Bar. Der heutige Feiertag musste ja wohl gebührend eingeleitet werden. Wahrscheinlich ist heute die gesamte Jugend von Huay Xai heiser, wundern würde es nicht.

Die heutige und morgige Bootsfahrt zurück nach Luang Prabang ist der angenehme Ausklang

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Der See und seine Geheimnisse

Entlang der Burmastrasse, 11.02. bis 11.03.2012

Oh diese Inthas, Söhne des Sees. Wahrscheinlich würden sie inzwischen am liebsten mit Dynamit fischen nur um nicht ständig auf einem Bein herumpaddeln zu müssen. Aber dazu schätzen sie uns Besucher aus aller Welt viel zu sehr, als dass sie diese Art der Fortbewegung aufgeben wollten. Wahrscheinlich hat die Hälfte von ihnen inzwischen ein künstliches Hüftgelenk. Auch die Padaung wollen uns erfreuen, eigentlich kommen sie aus dem Grenzgebiet zu Thailand. Die Padaung-Frauen haben viele schwere Ringe um den Hals, seit ihrem achten Lebensjahr, dadurch werden ihre Schultern nach unten gedrückt und ihr Hals scheint giraffenartig lang. Es ist eine aussterbende Kunstform, aber an Orten

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Rückkehr zum Mekong

Land der Tausend Elefanten, 18.02. bis 11.03.2012

69 km von Don Chai nach Huay Xai

Um 6 Uhr klingelt mein Wecker. Da heute auf den ersten 30 km noch zwei straffe Anstiege anstehen, habe ich mich mit Tho entschlossen, die Gruppe bereits um sieben auf die Räder zu jagen.

Wie sich herausstellt, sind bereits fast alle wach. Verschlafen kauen wir auf unseren Eiern mit Klebreis rum. Kaum einer hat gut geschlafen. Entweder waren die Matratzen zu kurz, die Decken zu dünn oder die Hähne zu laut.

Bevor es losgeht, müssen wir noch schnell Christians Rad reparieren. Nicht ganz nach Plan starten wir um 7:20 Uhr und freuen uns

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Kleine Aufzählung einiger burmesischer Wunder

Entlang der Burmastrasse, 11.02. bis 11.03.2012

Wir sind am Inle See, mittendrin, in einem schönen Hotel auf Stelzen. Europäische Touristen sind hier unter sich und das ist wieder ein ganz anderer Film, der aber auch schön ist (man soll ja nicht dogmatisch sein). Heute schreibt Daniela. Ich döse dafür auf der Terrasse vor meinem Bungalow und schaue in einen dramatischen Sonnenuntergang.

„Einige empfanden den gestrigen Abend auf dem Jahrmarkt von Pindaya als Höhepunkt der Reise, besonders natürlich die unvergessliche Tour mit dem menschenbetriebenen Riesenrad…also wie das noch toppen? Sicherlich nicht durch noch Lauteres, noch Schreienderes, noch Bunteres, oder durch noch tausend Buddhas mehr… aber doch mit unserer morgendlichen Fahrt in

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Mr. Tho‘s famous Chicken-Laab

Land der Tausend Elefanten, 18.02. bis 11.03.2012

52 km von Vieng Phuka nach Don Chai

Kaltes Erwachen in Vieng Phuka in unseren „Baumhäusern“ mit tollem Blick auf die Stadt unter uns ist die Temperatur über Nacht auf 12 Grad gesunken. Keine Lust unter der warmen Bettdecke hervorzukriechen. Hilft aber alles nichts, ein weiterer Marktbesuch zum Kauf der noch fehlenden Zutaten steht an. Also los! Noch vor dem Frühstück auf den Morgenmarkt von Vieng Phuka.

Als wir zurückkommen erwartet uns eine etwas unangenehme Überraschung, unsere Wirtin hat nur Instantnudelsuppe zum Frühstück im Angebot. Da sich der angekündigte Morgennebel unerwarteterweise bereits recht früh verflüchtigt hat, beschließen wir kurzerhand aufzubrechen

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Keckernde Männer

Entlang der Burmastrasse, 11.02. bis 11.03.2012

Aungaung scheint in jedem Hafen eine Braut zu haben, zumindest sieht man ihn mit ihnen in der Dunkelheit verschwinden, wenn er sich mal gerade unbeobachtet fühlt. Verraten tut ihn dann spätestens seine Laune am nächsten Morgen. Er ist ja immer gut drauf, aber manchmal keckert und zwitschert er in sein Telefon, dass man auf das andere Ende der Leitung nur neidisch werden kann. Maungmaung scheint beständiger zu sein, dafür lässt er sich in letzter Zeit ziemlich oft zurückfallen, unter den fadenscheinigsten Gründen. Und dann steigt er in den Bus und lässt sich kurz vor dem nächsten Treffpunkt wieder rausschmeißen. Gut dass die beiden das

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