Eine Bootsfahrt, die ist lustig!

Goldenes Dreieck, 15.01.2013 bis 09.01.2014

7 km mit dem Rad zum Bootsanleger, dann besinnlicher Tag auf einem recht komfortablem Kahn auf dem Mekong nach Pakbeng

Morgens geht es zeitig raus und nach dem Frühstück mit den Rädern zum 7 km entfernten Bootsanleger. Es ist wieder das gleiche Boot mit der gleichen Familie, wie in den letzten Jahren und so dürfen wir uns schon aufs Mittag freuen, die Frau des Bootes ist eine begnadete Köchin.

Um kurz nach 8 legt der Diesel los und wir sind wieder froh, immer noch auf unsere Wolldecken zurückgreifen zu können, als wir die nebligen Fluten des Mekong durchpflügen. Warm einegmummelt genießen wir , wie die Landschaft an uns vorbeifliegt. Nach einer Stunde stoppen wir noch einmal an der Höhle von Pak Ou. Hier gibt es eine nicht zu große Höhle in der so an die 3000 Buddhafiguren stehen, einige neu und bunt, andere aus Holz und von Zahn der Zeit oder anderen holzfressenden Insekten schon recht stark angenagt. Wir haben Glück, heute schon recht früh gestartet zu sein, denn wir sind mit unsere Besichtigung fast am Ende, als die Boote die Touristen scharenweise herankarren, dann kann man in der Höhle kaum noch treten.

Bis Mittag bleiben wir noch gut verhüllt, genießen bei Kaffee die Landschaft, rätseln Sudoku oder lesen, alles sehr beschaulich, dann ruft die Schiffsmutter zum Mittag, toller Fisch, geröstet und in Soße, knackiges Gemüse und ein tolles Tomaten-Chilie Ped, dazu natürlich ein Beer Lao. Die Mittagswärme und der volle bauch laden zu einem Schläfchen ein und dann gucken wir wieder Landschaft: Fluss mit Felsen, Fluss ohne Felsen, Berge mit Urwald, Berge ohne Urwald. Klingt etwas monoton, langweilig war es aber nicht. Pünktlich zum Sonnenuntergang erreichen wir Pakbeng, das Hotel ist etwas oberhalb des Mekong. Machen kann man in dem Nest nicht viel, einmal die Straße hoch und dann wieder runter, nur an Restaurants mangelt es nicht und an ein oder zwei weiteren Beer Lao.

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