Haben wir uns schlimmer vorgestellt.

An den Hängen des Himalayas, 18.10. bis 11.11.2013

Strecke: ca. 82km, Wetter: sonnig, klare Sicht!

So, eine wunderbare Tour ist vorüber. Meine lieben Mitreisenden konnten sich heute Morgen erfolgreich durch die Menschenmassen am Flughafen drängeln (es wird mal wieder gestreikt) und sitzen gerade im Flieger nach Istanbul. Ich bin ausgeschlafen und frisch frisiert und rasiert. Der indische Barbier um die Ecke hat mir zunächst seine eigene schicke Frisur verpasst, dann hat er beim Rasieren ganz selbstverständlich einen großen Schnauzer stehenlassen, wie sein eigener. Wir waren wie Brüder! Er dunkel und klein und ich davor sah aus wie Ned Flanders von den Simpsons, allerdings mit Seitenscheitel. Den Schnauzer konnte ich ihm dann doch ausreden.

Die gestrige letzte Etappe hatte es in sich. In aller Frühe durften wir endlich und als Abschlussgeschenk einen herrlichen Sonnenaufgang über der Himalaya-Kette erleben, von Daman aus hat man darauf den weitesten Blick überhaupt. Als kleiner Punkt rechts der Everest, als kleiner Punkt links der Dhaulagiri, am imposantesten von uns aus gesehen war aber die Manaslu-Kette. Herrlich, vielen Dank! Sodann haben wir uns von 2500m wieder runtergebibbert ins Tal und sind auf abenteuerliche Weise ins Kathmandu-Tal vorgestoßen. Wir haben dafür eine neue Strecke ausprobiert, über Stock und Stein und einige steile Hügelketten, am meisten geschwitzt hat dabei unser Busfahrer. Pünktlich zur Rush-Hour sind wir in Kathmandu eingefahren, durch ein einziges großes Chaos, mit den Rädern konnten wir uns ganz gut durchschlängeln und an Kilometerlangen Staus vorbeiradeln, das Begleitfahrzeug kam erst 2 Stunden später im Kantipur Temple House an.

Nach dem Abschlussessen dann eine etwas verkürzte Lesung von Monika, wir waren ziemlich kaputt, es war spät und wir mussten heute um 5 raus. Danke liebe Monika für Deine Hilfe und Deine Texte. Und Danke auch an Lutz, unseren geschmeidigen Kassenwart, und an Dieter, der mit in kniffligen Situationen hilft, die Herde zusammenzuhalten! An alle! Wir kennen uns mittlerweile schon lange und gut und harmonisieren prächtig. Auch diese Tour war wieder klasse, fast 14000 Höhenmeter auf etwa 1150 Kilometern, mit einigen technischen Pannen (7 Kettenrissen, einem gesprengtem Schaltwerk, 3 Mantelwechseln, einigen Platten,…), aber kein Problem. Über 30 Parteifahnen wurden gesammelt, unzählige Frühstück-Porridges bewertet, das ein oder andere Gurkha getrunken. Frei nach meinem Vater (ein Satz, der zum stehenden Ausdruck wurde, nach fast jeder Etappe): „Haben wir uns schlimmer vorgestellt.“
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Radfahrer trinken Ghurka

An den Hängen des Himalayas, 18.10. bis 11.11.2013

Strecke: ca.53km, Wetter: heiter bis wolkig

Das ist der Wahlspruch von Frank und man sollte ihm glauben, denn er ist ein Experte auf beiden Gebieten (Radfahren, Biertrinken). Ghurka schmeckt auf lange Sicht wirklich gut, etwas hopfiger als das zu süße Everest-Bier, Tuborg ist auch ok aber eben Import bzw. wird hier in Lizenz gebraut. Soviel zum Bier. Der Tag hatte damit eigentlich nicht viel zu tun, aber die Anmerkung „Radfahrer trinken Ghurka“ fehlt selten bevor wir auf die Räder steigen: ein Mantra, das uns Kraft und Entschlossenheit verleiht.

Zum Biertrinken war heute gar keine Zeit. Sogar am Pass oben, also ganz zum Schluss, wurde nur vereinzelt Schmutzbier konsumiert, eher Tee (mit Rum). Es ist nämlich kühl auf 2500m. Eine ganz große Etappe, nahezu 2200 Höhenmeter am Stück, wann hat man das schonmal? Immer den Tribhuvan-Highway hoch, der eigentlich die kürzeste Verbindung von Kathmandu in den Süden ist. Mit indischer Hilfe wurde die Straße in den 50ern gebaut, und zwar über die steilsten Hügel des Mittelgebirges…um den Zugang für die Chinesen nach Indien im Fall der Fälle so beschwerlich wie möglich zu machen, sagt man. Der Verkehr nimmt mittlerweile eine andere, neuere Straße und große Umwege auf sich, wir hatten den Highway fast für uns, eine herrliche Strecke. Die Steigungen waren insgesamt sehr gut zu fahren.

Die letzten Kilometer bin ich mit meiner Mutter geradelt, die stolz auf sich sein kann, wie alle anderen auch! Ede hat sein Rad zerlegt (Schaltwerk abgebrochen), bei ihm scheinen einfach zu große Kräfte zu walten, und das bei einem lädierten Bein. Wie das wohl mit zwei gesunden Beinen wäre? Er lässt sich die Laune aber nicht verderben.

Überhaupt beste Stimmung bei uns, so stressfrei wünscht man sich eine Tour, und auch unser Begleitteam hatte großen Anteil daran. Heute Abend werden wir sie verabschieden, morgen wird es sie nämlich zu ihren Familien ziehen: Bhaskar, Waiba (unser Fahrer) und Nabin, sein Assistent.

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Nepalesische Spaziergänge

An den Hängen des Himalayas, 18.10. bis 11.11.2013

Strecke: ca. 70km, Wetter: Sonne, später etwas eingetrübt

Text von Monika, die heute im Zimmer neben Prachanda, dem Maoisten-Führer, nächtigen durfte. Eine schräge Figur der nepalesischen Geschichte, verantwortlich für den Sturz des Königs – siehe dazu das Interview mit ihm, geführt von Christian Kracht und Eckhart Nickel, in ihrer „Gebrauchsanweisung für Nepal“.

Morgenspaziergang oder Ausschlafen. Wir haben die Wahl. Eigentlich.
Um 6:30 läuft der persönliche Wake-Up-Call Officer durch die Pavillon-Anlage. Höflich aber sorgfältig klopft er an jeder Zimmertür – Good Morning Sir. Er klopft so lange bis sich etwas im Zimmer regt und antwortet. Jan schießt im Bett hoch und versucht noch einzugreifen. Nicht doch – Verwechslung – das war gestern. Zu spät – der pflichtbewusste Angestellte hat bereits alle abgearbeitet. Dementsprechend ist unsere Sonnenaufgangsgruppe deutlich größer als geplant.

Unser Guide hat sich ein großes Fernglas umgehängt und eine Vogelbuch in der Hand. Zuerst sieht es ein bisschen so aus, als ob er uns die Hühner in einem Hinterhof zeigen möchte. Wir laufen an sauberen Lehmhäuschen und Betelnußbäumen vorbei, mit seinen scharfen Augen sieht er jede Bewegung – hier ein Priol, dort eine schwarze Krähe. Im Morgennebel taucht ein Elefantencamp auf. Es sind Arbeitselefanten, die mit den Wächtern im Nationalpark arbeiten. Auch hier ist gerade Wake-Up Call. Die Elefanten werden liebevoll abgestaubt und abgeklopft. Ein vier Monate altes Elefantenbaby betrachtet uns neugierig. Erstaunlich behände klettert es über eine Absperrung und tupft uns interessiert mit dem kleinen Rüssel an. Die Elefanten-Mutter verfällt in einen besorgten Wiegeschritt und zieht an der dicken Fußkette. Albin furcht sorgenvoll die Stirn: Wie kriegen wir das kleine, freilaufende Tier zurück. Martin hat gerade einen Vogel im Sucher als das Baby mit einer schnellen Rüsselbewegung seine Fototasche klaut und damit losflitzt. Unser Guide lässt das Vogelbuch fallen, rennt hinterher und jagt ihm die Beute wieder ab. Versteckt hinter Mamas Bauch lugt der kecke Elefantenwinzling hervor, er weiß genau dass er unartig war.
Eine alte Elefantenkuh läuft frei herum, sie ist in Rente, lebt im Dschungel und schaut gelegentlich im Dorf vorbei. Zwei Arbeitselefanten mit mächtigen Stoßzähnen kommen beladen mit Grasbündeln und ihren Reitern durch den Fluss.

Blaue Eisvögel sitzen auf den Bäumen. Wir beobachten eine ganze Gruppe wilder Pfaue. Direkt daneben steigt ein mächtiges Krokodil aus dem Fluss und legt sich in die Sonne. Ein weiteres Krokodil ruht auf einer Sandbank neben sibirischen Gänsen. Wir könnten ewig so weiterlaufen aber der Porridge wartet.

Die ersten 15 Radlkilometer sind holperig und unsere Augen sind fest auf die Straße geheftet, fast schade. Die schöne Strecke führt durch hübsche Dörfer, Gemüsegärten und Ackerland. Aus den geernteten Reisbündeln werden Strohhäuser geformt. Die Rüttelstrecke zerstört die Flaschenhalterung von Frank. Die Wasserflasche muss wieder ans Rad. Fünf Männer, acht Werkzeuge, elf technische Meinungen. Dreißig Minuten später ist das Ding wieder dran.

Nach 70 Kilometer rollen wir über eine Brücke in unserem Unterkunftsort. Unspektakulär hat ihn Jan angekündigt. Nix los. Gut gemeintes Erwartungshaltungsmanagement. Stimmt nicht ganz. Es wird ein weiteres Fest gefeiert. Die Stadt brodelt. Unter uns sind hunderte von schön gekleideten Menschen mit Opfergaben wie Obst, Gemüse und Brot beschäftigt. Sie verharren mitten im Fluss zum Gebet. Musik erklingt, überall Kerzen und der Geruch der Räucherstäbchen dringt bis auf die Brücke hoch. Das möchten wir genauer erleben. Wir stellen die Räder am Hotel ab und stürzen uns kurz vor Sonnenuntergang ins Gewimmel. Albin ist vom Menschengewühl an einer Brücke verschluckt. Jan pflügt auf Sandalen durch den Fluss. Die ganze Stadt ist auf den Beinen. Lichterketten blinken, Rikschas bimmeln im Dunkeln vorbei. Dieser Spaziergang ist komplett anders als heute Morgen.

Zurück im Hotel fahren dreißig Motorräder und mehrere große Autos vor. Dann ein Parteiwagen mit Fahnen und Megaphon, jubelnde Anhänger, Polizei überall. Der Vorsitzende der stärksten Partei ist auf Wahlkampftour in unserem Hotel untergebracht. Morgen hält er hier eine Rede. Auf dem Hotelflur stehen die Bodyguards. Sie sind von der nepalesischen Polizei, ausgebildet in Europa, freundlich aber sehr wachsam. Jens prüft die Parteifahnen – keine neue Beute – die hat er alle schon in seiner Sammlung. Ansage beim Abendessen: Morgen zweitausend Höhenmeter.

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Lutz gibt sein Bestes

An den Hängen des Himalayas, 18.10. bis 11.11.2013

Reist man mit Lutz, dann wird gezockt, da gibt es nichts. In unserem Fall Würfeln oder Fußballwette. Sein Ergebnis aus drei Wochen Nepalurlaub war leider ziemlich lau: einmal durfte er sich den Sieg beim Würfeln teilen, einmal zweiter Sieger bei der Bundesliga-Spieltagswette, da hätten wir mehr erwartet, lieber Lutz (die große Überraschung war Bhaskar, unser nepalesischer Guide, denn er hat heute den Jackpot abgeräumt). Dabei sein ist natürlich alles und die Einsätze sind überschaubar, wir hatten einige sehr lustige Abende und danken Lutz für seinen Enthusiasmus und seinen Würfelbecher!

Heute hatten wir Zeit für gepflegten Müßiggang, zwischen und nach dem klassischen Touriprogramm im Chitwan-Nationalpark. Morgens früh aufstehen, zu fünfzehnt rein ins Einbaum-Kanu und dann schön durch den Morgennebel auf den Flüssen gestakt werden. Krokodile: abgehakt. Dann kurze Wanderung durch den Dschungel mit naturkundlicher Führung, fantastische Schlingpflanzen und Termitenbauten. Kurz zu den Elefanten rüber: rührend wie immer, einzig das Elefantenbaden war etwas befremdlich. Massig Leute und Kameras drum herum und wer will, darf sich mit Schwimmweste auf die Elefanten setzen (der Fluss ist vielleicht einen Meter tief) und sich zum Affen machen, d.h. sich von den Tieren unter Gejohle vollspritzen und ab und zu mal abwerfen lassen. Von uns wollte niemand, war aber lustig anzuschauen. Pause.

Nachmittags dann Elefantenreiten – wie einst Grzimek und Sielmann auf der Suche nach den legendären und urzeitlichen Panzernashörnern, für die der Nationalpark bekannt ist. Mit großer Geduld und Entdeckergeist haben wir zwei von ihnen aufgestöbert, eine Mutter und ihr Junges, possierliche Tierchen! Wir standen mit etwa 15 Elefanten um die beiden herum, die völlig unberührt vor sich hin gefuttert haben. Nashörner: abgehakt. Tiger waren leider etwas scheu heute und wollten sich nicht zeigen.

Tage wie dieser sind vielleicht nicht sonderlich originell, aber großen Spaß gemacht hat es trotzdem! Und wenn man abends durch die Gegend um unsere Lodge spaziert, dann ist man in einer besonderen Welt: in jedem zweiten Hinterhof steht ein Elefant und alles ist tropisch.

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Jens sammelt erfolgreich Fahnen

An den Hängen des Himalayas, 18.10. bis 11.11.2013

Strecke: ca. 140km, Wetter: sehr angenehm

Heute die längste Etappe, 140km in Südnepal, von West nach Ost und immer in Reichweite der indischen Grenze. Wir sind sie ähnlich angegangen wie den letzten Klops von Pokhara nach Tansen: ein Teil der Gruppe um 7 Uhr morgens vorneweg, der Rest um 9 Uhr im Bus hinterher, und irgendwann war man wieder beisammen und radelte zusammen weiter. Es muss hier gesagt werden: leider hat die Bus-Crew den schönsten Teil verpasst, denn morgens war es ruhig und ätherisch, die Sonne schien durch die Wälder und die Leute machten sich gemächlich auf den Weg, noch ganz verschlafen. Eigentlich sind die Morgenstunden in Süd- und Südostasien ganz besonders schön, dann, wenn die Menschen auf die Felder gehen und das Leben beginnt. Aber wer will seine Gruppe schon ständig um 7 Uhr rausscheuchen? Es bleiben aber lohnenswerte Ausnahmen.

Wir sind super vorangekommen, zu Mittag waren es schon fast 100km und der Verkehr war absolut erträglich wenn man bedenkt, daß dies eine von zwei Straßen ist, die den Westen mit dem Osten des Landes verbindet. Später kam die Hauptstraße von Kathmandu in Richtung Osten dazu, dann wurde es etwas heftiger, aber nur für etwa 15km. Der Rest zum Chitwan Nationalpark führte über Feldwege und das Parkland Hotel kam dann sehr überraschend, irgendwo im Nirgendwo und trotzdem sehr komfortabel. Jetzt wird hier gerade gesungen, getanzt und getrommelt, aber an Folklore haben wir glaube ich erstmal genug.

Die Gruppe fuhr zügig und trainiert voran, nur Jens, der fuhr öfters mal hin- und her. Jens hat einen Fetisch für nepalesische Parteifahnen entwickelt, jetzt hat er sich schon fast 20 Fahnen verschiedener Parteien erbeutet. Die Perlen seiner Sammlung: die Regenschirm-Partei, die Häuslebauer-Partei und die Fahne der „Sozialen Nationalen des Flachlandes“, dargestellt durch ein Fahrrad. Knapp 30 Parteien werden hier bald zur Wahl antreten, mal schauen wie weit er kommt, er hat ja noch ein paar Tage. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

P.S. diese Etappe widmen wir mit herzlichsten Grüßen (vor allem natürlich von den Nachbarn in München, den Mayers) unserem CBB-Ältesten: Walter Bloos, und fragen uns, wann er wieder mal mitkommt?!!!

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Krishna zieht nach Baden-Baden

An den Hängen des Himalayas, 18.10. bis 11.11.2013

Strecke: ca. 75 km, Wetter: sonnig, etwas diesig

Text von Monika, die für Albin den kleinen Krishna erhandelt hat

Albin sucht … nein falsch, Albin hat sie gefunden. Die Statue, die er gerne mit nach Hause nehmen möchte. Der Gott Krishna soll mit nach Baden-Baden. Bereits gestern Abend ist er zusammen mit Jutta in einem kleinen, verwinkelten Straßenladen fündig geworden. Trotzdem rührt er jetzt unwillig in seinem Bananen-Porridge herum. Die Verhandlungen vor dem Frühstück waren zäh. Kein Discount wird eingeräumt. So nicht, Albin ist schließlich Schwabe.

Unsere Betreuungscrew hat die Fahrräder direkt vor dem Hoteleingang aufgereiht. Statt fünfzig Meter, müssen wir jetzt nur fünf Meter gehen. Frische Wasserflaschen sind in der Halterung eingeklemmt. Nur radeln müssen wir noch selber. Wir wollen noch etwas Zeit in Lumbini verbringen und versammeln uns vor einer Umgebungstafel. 9:00 Fertig zur Abfahrt. 9:01 Ansage von Jan. 9:02 Los geht’s.

Albin fehlt, er steht schon wieder im kleinen Laden. Auf dem Weg zur ersten Besichtigungsstation kommen wir ihm zu Hilfe und erreichen gemeinsam den gewünschten Verkaufspreis.

Obwohl das Örtchen der anerkannte Geburtsort von Buddha ist, sind wir heute Morgen praktisch die einzigen Touristen. Die World Peace Pagode leuchtet in frischem strahlenden Weiß. Einige offene Farbtöpfe stehen noch herum. Vier goldenen Buddhas zeigen die Himmelsrichtungen. Jede hat eine andere Sitz- und Handhaltung. Streng werden wir von Jan abgefragt. Schon x-mal hat er alles erklärt und immer noch rätseln wir und schauen und gegenseitig hilfesuchend an. Eine Handhaltung ist aber auch ihm unbekannt. Sie sieht ein bisschen aus wie der hochgereckte Vettel-Finger nach einem gewonnenen Formel 1 Rennen.

Seltene Graureiher fliegen über uns hinweg. Wir haben eine Stunde Freizeit um uns den Park mit den Buddha-Pavillons aus allen Ländern anzusehen. Zuerst interessieren uns die Verkaufsstände, schließlich driften wir auf unseren Rädern durch die weite Anlage.
Ein bisschen surreal ist dieser Expo-Buddhismus-Park. Der deutsche Pavillon ist fertig, darf besichtigt werden und hat wirklich schöne Deckengemälde. Der chinesische Bau ist besonders groß, fast protzig, am koreanischen wird noch gebaut. Schilder weisen den Weg. Links Vietnam, rechts Österreich. Der Bau von Kambodscha hat sich an Angkor Wat orientiert, die Thai-Pagode hat das typische Staffeldach.

Normalerweise stecken wir immer unsere Köpfe über Juttas Packtasche zusammen. Sie hat das jeweilige Tages-Höhenprofil ausgedruckt und der begehrte Zettel wandert dann durch die verschwitzen Hände mit den Radlhandschuhen: Wo sind wir, was kommt noch? Heute nicht. Heute gibt es eine Streckenänderung. Wir wollen eine kleine Nebenstraße erkunden. Mal sehen ob der Bus mitfahren kann – unsere Fahrer sind wild entschlossen uns nicht alleine in die Wildnis zu entlassen und starten den Motor. Gemeinsam biegen wir in die schmale Straße ein.

Der Trip ist ein Gewinn. Am Anfang ist es topfeben und nahezu still. Auf den Reisfeldern hört man hin und wieder ein paar Zurufe, Kinderlachen, Hundegebell. Sonst nichts. Das drängelnde Hupen der Busse und LKWs ist weg. Gelegentlich ein Moped ansonsten, sind nur Fahrräder unterwegs. Sie transportieren landwirtschaftliches Gerät, Reissäcke, den kleinen Bruder oder auch mal eine ganze Familie. Wir fühlen uns wie in Indien, aber auch Frauen in Burkas sind unterwegs. Stopp in einem winzigen Dorf. In einer Hütte werden Fahrräder repariert, daneben ein Barbier. In dem engen Bretterverschlag hat nur ein Hocker, ein Spiegel, ein Kamm und einen Schere Platz. Akkurat wird der Scheitel vom Friseur gezogen und eine Kopfmassage ausgeführt. Daneben eine Versammlung von Frauen in bunten Saris. Erst auf den zweiten Blick erkennen wir den Grund. Ein Toter wird sorgsam in farbige Tücher gehüllt und für die Feierlichkeiten vorbereitet. Wieder daneben werden Hirsesäcke auf einer alten Waage mit Eisengewichten bemessen. Ein wackeliges Gespann mit zwei Ochsen beladen mit Reisstroh biegt ums Eck.

Weiter geht es durch Sal-Wälder zurück in Richtung Berge. Wir freuen uns auf sie. Auf der Straße sind viele kleine Körbchen gestellt. Geflochten aus Blättern und gefüllt mit Blüten, Obst, Reis und Schmalzgebäck. Heute ist der letzte und wichtigsten Tag des Lichterfestes und die Opfergaben sollen die Götter außer Haus beschenken. Nach dem Tag der Krähe, des Hundes und des Ochsen werden heute die Geschwister mit Blumenketten um den Hals gefeiert.

Eine Auswirkung dieses Festes bekommen wir am und im Magen zu spüren. Alle Geschäfte und Küchen haben geschlossen. Wie Deutschland an Weihnachten. Keine Chance – nix zu kriegen. Noch eineinhalb Stunden bis Butwal. Wir halten kurz um Wasser aufzufüllen. Jeder kramt in den Packtaschen und die letzten Vorräte kommen zum Vorschein. Obst, Erdnüsse, Kekse und Kartoffelchips in seltsamen Geschmacksrichtungen werden geteilt.

In Butwal finden wir eine kleine Garküche die uns Teigtaschen und Chapati-Brot zubereitet.
Wir kennen die hektische Stadt ganz anders. Heute sind überall sind die Rollläden heruntergelassen. Menschen tanzen auf den Straßen. Vor unserem winzigen Restaurant singen Kinder. Ein kleiner Kerl mit Gitarre und Gelfrisur ist begeistert von Martins Bariton. Dann kommt eine Jugendgruppe, zapft Strom, stellt große Boxen auf und rollt einen Teppich aus. Ein wirres Kabelgewurstel, kreischende Rückkopplungen, freudige Erregung bei den Jugendlichen. Die Jungs und Mädels sind gestylt und elektrisiert, sie haben geübt. Wir sind eingekeilt und können nicht mehr rechtzeitig fliehen, Sigi setzt sich seufzend wieder hin. Die Stadtbewohner ballen sich um uns herum. Die Teens tanzen eine Mixtur zwischen nepalischen Volkstänzen und dem Michael-Jackson-Moonwalk. Kurz vor Sonnenuntergang radeln wir noch die letzten Kilometer in das ‚Dreamland Golden Resort‘.

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Süßes oder Saures

An den Hängen des Himalayas, 18.10. bis 11.11.2013

Strecke: ca. 85 km, Wetter: sonnig

Im Terai, dem südlichen Teil von Nepal, ist plötzlich alles anders: flach und indisch, viele Radfahrer und Lastenradfahrer, die sich nie in die Hügelketten des Landesinneren verlieren würden, geschweige denn ins Hochgebirge. Die westliche Himalaya-Kette hatten wir heute noch gehofft zu sehen, deshalb sind wir in aller Herrgottsfrühe aufgestanden, aber wieder alles suppig. Tat der Laune keinen Abbruch, fahren wir halt nach Süden, und jetzt sind wir wieder in einer ganz anderen Welt. Die Yaks vom tibetischen Anfang sind Wasserbüffeln gewichen und inzwischen zu Zebu-Rindern geworden, vom Hochland zum Mittelgebirge zur Tiefebene.

In eigener Sache: einer guten Welt für Liebhaber der Betelnuss, sie zu kauen ist ein apartes, erfrischendes Vergnügen. Meine Gruppe kann ich dafür nicht begeistern, denn es ist außerdem sehr ekelhaft. Am Straßenrand bekommt man die Nüsse der Arekapalme kleingehackt, mit Kalk bestrichen und in Betelblätter gewickelt, meist mit leckeren Zusätzen wie Kautabak, Anis oder Minze. Dann kaut man das Paket ein paar Minuten vor sich hin und spuckt blutrot aus, lecker lecker, alles freut sich. Betel ist aber extrem beliebt in Süd- und Südostasien (vor allem in Indien und Burma). In Nepal gibt es außer im Süden eine ganz seltsame Abart: dort wird die Betelnuss herzlos geschreddert und mit Tabak- und Kalküberzug in kleinen Packungen verkauft (3 Packungen = umgerechnet 10 Cent). Die Zähne und Auswürfe mögen vielleicht nicht so rot sein, aber eigentlich ist es noch stilloser, wenn, dann richtig. Aber diese Packungen liegen überall rum und jeder kaut das Zeug vor sich hin (eingeschlossen unseres Begleitteams), das muss die einzige Industrie sein, die in Nepal so richtig gut läuft.

Wir sind in Lumbini, dem Geburtsort des historischen Buddha Siddhartha Gautama, wo man solcherlei Gelüsten eigentlich nicht nachgeben sollte (siehe: die Vier Edlen Wahrheiten). Es herrscht eine nette, gelassene Atmosphäre, Pilger pilgern dahin, die Infrastruktur ist des Ortes ist unfertig und ziemlich chaotisch. Hierher sind wir über den Siddhartha-Highway gekommen, eine formidable, lange Abfahrt hinunter, bis kurz vor die indische Grenze, dann sind wir rechts abgebogen. An den Straßen spielen Kapellen zum Tihar-Fest, deshalb ist auch relativ wenig Verkehr. Außerdem singen sich Kinder von Tür zu Tür, Süßes oder Saures auf Nepalesisch.

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Mörderstrecke!

An den Hängen des Himalayas, 18.10. bis 11.11.2013

Strecke: ca. 125km, Wetter: klart langsam auf

Ein Ruhetag, den wir nicht ungern im kleinen Tansen verbringen: Ruhen ist nach den gestrigen Anstrengungen gut, Tansen ist gut. Gemeinsam sind wir am späten Vormittag aus unserem Berghotel geschlendert, steile Rampen hinunter in das krumme Städtchen. Tihar wird gefeiert, ein wichtiges Fest in Nepal, gestern die Hunde, heute die Kühe, d.h. die Tiere werden geschmückt und durchgefüttert und haben die beste Zeit des Jahres. Die Kinder schaukeln halsbrecherisch auf riesigen Bambusschaukeln und in den Hauseingängen wird Reis gestampft, für den Reiskuchen zum Fest.

Gestern: eine Etappe, die es in sich hatte und die absolut lohnenswert war. Wir sind von Tagesanbruch bis Sonnenuntergang auf Achse gewesen, zumindest ein Teil der Gruppe. Die Hälfte hat sich morgens um sieben auf den Weg gemacht und ist den Siddharta-Highway in Richtung Süden gefahren, der Rest ist uns ab neun Uhr im Bus gefolgt und dann später eingestiegen. Kaum Verkehr und eine herrliche, kurvenreiche Strecke – nach Kilometer 95, von der Brücke über den Kali Gandaki ab, haben wir uns dann Meter um Meter nach oben geschraubt, die letzten Kilometer über richtig steile Rampen. Zum Schluss kamen heute etwa 2100 Höhenmeter zusammen.

Wir hatten uns Track und Höhenprofil entsprechend eigentlich auf gut 110km eingestellt, es waren dann über 125km, und zwar weil: wir die Tracks, die wir auf den Etappen aufnehmen, immer etwas herunterrechnen müssen, um sie online stellen oder auf den GPS-Empfängern wiederverwenden zu können. Aus fast 5000 Trackpunkten werden so knapp 500, bei einer langen und sehr kurvenreichen Strecke können so fast 15km „begradigt“ werden (auch das Höhenprofil unten täuscht deshalb). Interessant, so extrem war es bis jetzt noch nie. Wir sind trotzdem erschöpft und glücklich und noch rechtzeitig in Tansen angekommen, auch die nächsten beiden Kettenrisse (nun insgesamt sieben!) konnten uns nicht stoppen. So viel Ketten habe ich mein ganzes Leben noch nicht zusammengenietet, ein Zeichen dass wir die Laufwerke der Koga-Räder, die wir in Kathmandu stehen haben, komplett austauschen sollten.

P.S: Zum Sonnenaufgang wurden heute in der Ferne klar und majestätisch die Berge gesichtet, Daulaghiri und die Annapurnas, endlich! Morgen wird zeitig aufgestanden…
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Der saubere Sigi und mein fitter Vater

An den Hängen des Himalayas, 18.10. bis 11.11.2013

Strecke: ca. 75km, Wetter: etwas bewölkt, gutes Radfahrwetter

Heute entschleunigen wir in Pokhara, morgen wartet eine ziemliche Monsteretappe auf uns, aber ich muss ja noch über gestern berichten…also, zunächst haben wir fast Sigi verloren. Das wäre sehr bedauerlich gewesen, denn er ist ein feiner Mensch und außerdem als medizinischer Ratgeber für unsere Kranken und Versehrten unverzichtbar. Egal ob Erkältung oder Schwierigkeiten mit dem Magen-Darm-Trakt, egal ob man vom Rad geschossen wird (nur mit dem Ball, keine Sorge) oder die Reisterrassen runterrutscht: gut, dass wir Sigi haben. Unsere Gastgeber aus Bandipur nämlich nehmen ihren Vorsatz, das schöne Gaun Ghar als Heritage-Hotel zu führen, sehr ernst, deshalb fliegt auch schon mal ein Stein aus der Decke in Zimmer 203 und haarscharf am schlafenden Sigi vorbei. Vor allem haben sie nicht damit gerechnet, dass eines Tages Martin in Zimmer 303 einzieht und morgens mit schweren Schritten sein Reich durchschreitet. Also ein Hoch auf Sigi und dass er gesund und munter ist!

Ein zweites Hoch auf unser Geburtstagskind, meinen Vater, man sieht ihm sein Altern gar nicht an ; ) Meine Mutter etwa jammert täglich darüber, wie fit er doch sei und sie nicht mehr mit ihm mitkomme. Ich darf stolz auf ihn sein! Nur die Rampe gestern hat ihm einiges abverlangt und er musste zu manch kleinem Trick greifen, z.B. so geschickt schalten, dass ihm die Kette ständig über das große Ritzel sprang und er Pause machen konnte. Jetzt hat er ein neues Rad und keine Ausreden mehr. Mein Vater wurde mit lustigen Girlanden behängt und ihm wurde ein nepalesischer Topi auf den Kopf gesetzt. Allerdings trägt er den Hut seitdem nicht so ausdauernd wie Albin.

Die Strecke nach Pokhara war ganz gut, wir hatten sie mühsam und verkehrsreich erwartet. Das galt aber nur für die letzten 20km, davor war es schönes Radfahren entlang der hiesigen Landwirtschaft. In Pokhara sind wir in der Fish Tail-Logde untergebracht und haben leider nichts vom sagenhaften Blick auf die Annapurna-Kette, weil es immer noch zu diesig ist. Wohl schon seit zwei bis drei Wochen, nicht gut für die ganzen Bergtouristen um uns herum.
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Das Treiben am Straßenrand und die Träger

An den Hängen des Himalayas, 18.10. bis 11.11.2013

Strecke: ca. 50km, Wetter: Morgennebel, dann sonnig und dunstig

Berganstiege sind ganz nach Monikas Geschmack, klar dass sie die Streckenprofile derzeit sehr schätzt:

Berganstiege zum Schluss der Tagesetappe sind etwas Großartiges: Man kann genussvoll im verschwitzten Hemd ein wohlverdientes Bier trinken, hat von der Unterkunft aus eine tolle Sicht und darf am anderen Morgen erst mal bequem bergab rollen.

Inzwischen haben wir uns auf die morgendlichen Fixpunkte eingestellt: 6:30 Uhr Aufstehen: Ein bisschen in den Rucksäcken stöbern und hoffen, dass die ausgewaschene Radlkleidung getrocknet ist.
7:30 Uhr Frühstück: Mal sehen was es gibt. Bhasker kommt mit einer Obsttüte vom Markt zurück und arrangiert liebevoll Äpfel, Mandarinen und Bananen auf den Tellern. 8:30 Uhr Abfahrt: alle (nicht nur Albin) suchen etwas: Wasserflasche, Helm, Handschuhe. 8:31 Uhr Ansage: wann ist der erste Treffpunkt.

Die Optimisten unter uns starten die lange Talfahrt hoffnungsfroh im Kurzarmshirt, andere haben sich bereits warm eingepackt und Lutz überlegt ob er Mütze und Handschuhe aus der Tasche holt. Wenig später haben alle eine Jacke an. Es wird frisch, wir müssen durch die Wolken fahren. Der jeweilige Vorradler ist oft nur schemenhaft zu erkennen. Unten angekommen sind wir von unserer eigenen, gestrigen Leistung beeindruckt. Wow – das sind wir gestern alles hinaufgeradelt?

Wir biegen auf die Straße nach Pokhara ein und radeln die Hügel entlang. Dabei können wir die Menschen bei allen möglichen Beschäftigungen beobachten. Hier wird ein Drahtgeflecht zusammengeschweißt, dort sitzt eine Frau an der Nähmaschine, ein Mann daneben klopft eine Sichel zurecht. Woanders werden Reifen gewechselt. Das Profil wäre in Europa so nie zugelassen. Dann immer wieder Häuser. Kleine Hütten aus Lehm mit Gemüsegarten oder große hohe Häuser. Aus dem obersten Stockwerk ragen Betonsäulen und verbogene Stahlstangen heraus – als ob morgen weitergebaut werden würde. Daneben Wäscheleinen mit Kleidung, die wie Gebetsfahnen im Wind flattert.

Und viele Menschen, die beschäftigt hin und her laufen. In Busse einsteigen oder LKWs entladen. Frauen in roten Saris mit Glitzerstreifen tragen Plastiktaschen und auf dem anderen Arm ein lachendes, winkendes Kleinkind mit Wollmütze. Männer in indischer Tracht, die müßig vor dem Ziegenstall sitzen und gelegentlich ausspucken.

Überall kleine Läden, in denen man fast alles kaufen kann. Von Seife bis Reismehl. Kalte Cola und Sesamkekse. Armbänder aus Glas und Plastikschuhe. In diesem ganzen wogenden Treiben immer wieder die Träger. Sie tragen fast alles. Männer und viele Frauen. Und alle sind klein und zart, oft schmächtig. Manchmal sieht man von weitem nur das große Fass, den Sack oder das riesige Bündel Reisstroh, das sich von selbst durch das Gewühl von Menschen und Fahrzeugen oder über das Reisfeld bewegt. Erst dann entdeckt man den Menschen darunter, fast immer nur in Flip-Flops, tragen sie geschickt ausbalanciert und mit Stirnriemen die riesige Last.Diese Menschen bringen uns immer wieder zum Erstaunen – nahezu mühelos tragen sie zwei unserer Koffer gleichzeitig und lächeln dabei.

Wir biegen nach rechts in die Berge ab. Lutz betrachtet die steile Rampe in der strahlenden Sonne und zieht den Reißverschluss seiner Fleecejacke bis zum Kinn hoch. Ein plötzlicher Kälteeinbruch bei den jetzigen 28° Grad ist ja nicht völlig auszuschließen. Dieter verteilt Kokoskekse, dann kurbeln wir uns die Serpentinen hoch. Kein Kettenabriss, kein Platten, nur Jochen springt die Kette mehrfach ab – mit seinen ölverschmierten Händen sieht er aus wie ein Bergbauarbeiter. Touristenbusse überholen uns. Aus dem Fenster werden große Objektive auf uns gerichtet. Die Steigungen sind manchmal richtig gemein. Keuchend erreichen wir das sauber ausgefegte Städtchen. Hier endet die Straße und es ist schön ruhig. Bei einem Spaziergang am Nachmittag werfen wir einen Blick zurück auf den Startpunkt, weit, weit unten – und sind richtig stolz.

Ein abendlicher Drink, dabei explodiert vor unseren Augen ein Trafokasten und schlagartig ist das Dorf dunkel. Ein beeindruckendes elektrisches Feuerwerk zerlegt die Stromleitungen. Nach einer Stunde ist der Schaden behoben und wir können unsere Kopflampen wieder absetzen und uns ins Erdgeschoß zum Abendessen vortasten.
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