Buntes Shanghai

Südlich der Wolken, 25.06. bis 17.07.2011

Michaela und Hubert sind beide große Kunstliebhaber. Was liegt da näher als in Shanghai, dem Zentrum der modernen Kunst in China ein paar Galerien zu besuchen. Also fuhren wir ins Galerienviertel in der Moganshan Road. Dort reiht sich Galerie an Galerie und auf dem Kunst-Gelände M 50 liegen mehrere Hallen voll mit Galerien. Das klang verheißungsvoll. Doch hielt das M 50 leider nicht ganz was es versprach. Die Kunst war nach Einschätzung von Michaela und Hubert eher mäßig. Sehr touristisch und wenig qualitativ Gutes. Aber alles schön bunt genau wie die Stadt Shanghai selbst.

Was bei einem Shanghai-Besuch nicht fehlen sollte, ist die Vogelperspektive. Shanghai hat ja mittlerweile so manchen Wolkenkratzer auf dem eine Besucherplattform ist. Man kann entweder auf den Fernsehturm, oder in die Sky-Bar des Jinmao Tower oder auf den neuesten und höchsten der Wolkenkratzer, das 491 m hohe Shanghai World Financial Center, auch genannt der „Flaschenöffner“. Dort verbrachten wir mehrere Stunden, um alle Stadien des Dunkelwerdens zu erleben. Ein sehr faszinierendes Schauspiel, das wir auf dem Aussichtsplateau im 100 Stockwerk begannen und dann in der Sky-Bar im 94 Stockwerk bei einem wohlschmeckenden Weißbier fortsetzten.

Der morgige Tag steht dann zur freien Verfügung, bevor wir wieder schweren Herzens den Rückflug nach Deutschland antreten.

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Shanghai Blues

Südlich der Wolken, 25.06. bis 17.07.2011

Wir sind in Shanghai. Ein dreistündiger Flug brachte uns nach Shanghai in die modernste Metropole des Landes. Ein krasser Gegensatz zum ländlichen Yunnan, das zum Teil noch sehr ursprünglich ist. Man erlebt fast schon einen Kulturschock wenn man hier aus Yunnan ankommt.

Nach dem Einchecken im Hotel ging es erst mal in ein kleines Restaurant essen. Dann war der Bund, die koloniale Uferpromenade am Stadtfluß Huangpu, an der Reihe. Der Bund wurde für die EXPO 2010 erst frisch renoviert. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf den Ostteil der Stadt, die Sonderentwicklungszone Pudong. Um noch einen etwas besseren Blick zu ergattern, setzten wir uns auf die Terrasse des Restaurants „M on the Bund“ im 9. Stock.

Anschließend gingen wir in die Altstadt von Shanghai, in der der berühmte Yu-Garten liegt. Dieser ist ein sehr gelungenes Beispiel einer Südchinesischen Gartenanlage. Klein aber fein. Da der Garten sehr verwinkelt ist, wirkt er größer als er ist. Kaum waren wir mit dem Besichtigen fertig, setzte ein Regen ein. Glücklicherweise liegt gleich neben dem Yu-Garten das berühmteste Teehaus der Stadt. Ein willkommener Anlass, dem Teehaus einen Besuch abzustatten. Obwohl das Teehaus berühmt ist und mitten in der sehr touristischen Altstadt liegt, ist dort kaum etwas los. Das mag wohl an den fast schon prohibitiven Preisen liegen, denn eine Tasse Longjing Tee kostet 138 Yuan, umgerechnet etwa 15 EURO. Allerdings bekommt man noch ein paar Snacks dazu und kann den Tee mehrmals aufbrühen. Hier kann man tatsächlich inmitten des hektischen Shanghais ein wenig entspannen.

Das Abendessen nahmen wir in einem traditionellen Shanghaier Restaurant in der Sichuan Road ein, gleich neben einem Jazzclub, in den wir nach dem Essen dann auf ein paar Takte gingen. Dort gab es den Shanghai-Blues.

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Bauernhochzeit

Südlich der Wolken, 25.06. bis 17.07.2011

Wir frühstückten wieder in der Bakery 88 und fuhren anschließend wieder ins Hotel zurück, da es begonnen hatte zu regnen. Wir trafen uns jede Stunde, um zu schauen wie sich das Wetter entwickelt hatte und wie wir den restlichen Tag gestalten wollten. Zur Auswahl standen eine Wanderung im Cang-Gebirge oder eine kleine Radtour entlang des Erhai-Sees.

Nach dem Mittagessen hörte es langsam mit dem Regen auf und die Sonne kam wieder durch. Da die Berggipfel aber immer noch stark Wolkenverhangen waren, entschieden wir uns für die Radtour am See. Es ging durch viele kleine Bauerndörfer und jede Menge Felder.

Kurz bevor wir wieder den Rückweg antreten wollten, entdeckte Hubert eine Menschenansammlung am Seeufer in einem der Dörfer. Er rief mir zu dort sei eine Strandbar zu der wir unbedingt hin müssten. Es stellte sich heraus, dass es zwar keine Strandbar war aber eine Hochzeitsgesellschaft. Als wir dort vorbei kamen und anhielten um uns das bunte Treiben anzuschauen, wurden wir sofort vom Brautpaar eingeladen uns dazuzusetzen und mitzuessen. Das ließen wir uns nicht zweimal sagen. Und sofort war für uns ein wenig Platz geschaffen und wir waren die Attraktion des Festes. Das war wirklich ein Erlebnis der besonderen Art. Wir mussten natürlich mit dem Brautpaar anstoßen. Mit Schnaps wie es in China Sitte ist und zwar dreimal. Danach noch Bier und ein guten Essens und als wir uns wieder auf den Heimweg machten waren wir gut gesättigt, etwas angetrunken und hatten einen unvergesslichen Nachmittag erlebt. Ein wenig schmunzeln mussten wir, als eine andere Gruppe Langnasen an der Hochzeitsgesellschaft vorbei fuhr und ihnen förmlich die Kinnlade herunter klappte, als sie uns inmitten der Hochzeitsgesellschaft sitzen sahen. Aber die machten den Fehler nicht anzuhalten und wurden somit auch nicht eingeladen. Tja, Pech. Die Rückfahrt verlief dann nicht so geradlinig wie es sonst der Fall war, aber wir kamen gut im Hotel an.

Den Abend ließen wir dann in zwei, drei Kneipen ausklingen, von denen es in Dali reichlich gibt, denn Dali ist seit den 90er Jahren ein Touristenmagnet. Zu Recht, denn hier lässt es sich schon eine Weile aushalten. Trotz des Tourismus findet man hier doch auch reichlich Entspannung.

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Die Letzte Etappe

Südlich der Wolken, 25.06. bis 17.07.2011

So spektakulär unsere gestrige Etappe war, so unspektakulär war die heutige letzte Radetappe. Wir starteten im Regen und fuhren die ganze Zeit parallel zur Autobahn. Das einzige Spektakuläre waren zwei Autounfälle an denen wir vorüber kamen. Allerdings waren auf den 50 km nochmal einige Höhenmeter zu überwinden, die uns doch ganz schön was abverlangten. Und in der Mitte der Tour kam dann als Trost sogar die Sonne wieder heraus, so dass wir auch diesmal wieder trocken die Etappe beendeten.

Als wir dann schließlich in Dali im MCA Guesthouse ankamen feierten wir unsere bravurös gemeisterte Gesamttour mit einem zünftigen Reisch’schem Schmutzbier. Von denen hatten wir so manche. Insgeheim waren wir sehr froh, dass das chinesische Bier deutlich leichter ist als das Deutsche, denn in diesem subtropischen Klima, hätten wir das bei stärkerem Bier möglicherweise nicht so gut verkraftet.

Am späteren Nachmittag machten wir einen kleinen Rundgang durch Dali bei dem ein Besuch bei der Bakery 88, eine deutsche Bäkerei, nicht fehlen durfte. Zur Feier des Tages gönnten wir uns jeder ein Stück Himbeerkuchen und einen Cappuccino. Das Abendessen war dann aber wieder chinesisch und ausgesprochen lecker.

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Grün

Südlich der Wolken, 25.06. bis 17.07.2011

Heute fuhren wir etwas früher los, denn uns erwartete eine Etappe von 108 km. Die Strecke war leicht hügelig, also nicht so besonders anspruchsvoll aber eben relativ lang. Da ich die Tour vor zwei Jahren das letzte Mal gefahren bin war mir die Strecke von Shaxi nach Yangbi auch noch unbekannt. Die Strecke ist erst seit letztem Jahr in die Tour aufgenommen worden. Ich war also gespannt.

Die Strecke erwies sich als eine der schönsten auf der gesamten Tour. Es war absolut ruhig, fast kein Verkehr und so grün wir nur möglich. Wir fuhren durch sanfte Hügel mit Reisterrassen oder anderen Feldfrüchten, durch kleine Dörfer, vorbei an Einheimischen, denen vor Staunen der Mund offen stehen blieb, weil sie noch nie eine Langnase aus der Nähe gesehen hatten und dann noch auf einem Fahrrad. Das muss auf so manchen Bauern irgendwie skurril gewirkt haben.

Yangbi, unser Etappenziel war dann weit weniger spektakulär als die Fahrt dort hin. Yangbi ist eine gesichtslose kleine Stadt ohne Charme und ohne gemütliche Hotels. So war unser Hotel ein schlichter aber geschmackloser Bettenkasten wir er in vielen solchen chinesischen Kleinstädte anzutreffen ist. Hier ist man halt nicht auf ausländischen Tourismus eingestellt und daher gibt es hier nichts Besseres. Wozu auch? Wer kommt schon auf die Idee, dass eine Hand voll verrückter Langnasen ausgerechnet nach Yangbi radeln möchte. Darum war es um so authentischer.

Unser Hotel wurde von einem Ehepaar der Hui-Nationalität, chinesisch stämmige Moslems, betrieben. Dementsprechend gab es zum Abendessen Lammfleisch und etwas Gemüse. Nach dem Essen fanden wir dann tatsächlich noch eine Kneipe in der es kaltes Bier gab und so ließen wir den Abend noch gemütlich ausklingen.

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Tempel, Grotten, Getriebeschäden

Südlich der Wolken, 25.06. bis 17.07.2011

Nach einem guten Frühstück in unserem gemütlichen Hotel, machten wir uns mit unserem Begleitbus auf den Weg zum Steinschatzberg. Wir entschlossen uns mit dem Auto zu fahren, weil wir gerne unsere Po-Muskeln ein wenig schonen wollten, zumal wir morgen eine 108 km Etappe vor uns hatten.

Kurz bevor wir den Steinschatzberg erreichten, versagte die Kupplung unseres Fahrzeugs den Dienst. Wir blieben direkt vor einem kleinen Hof liegen. Wie sich herausstellte, war das unser Glück. Der Junior des Hofes war KFZ-Mechaniker. Er erbot sich die Kupplung zu reparieren und der Senior fuhr uns mit seinem Auto die Restliche Strecke bis zum Steinschatzberg.

Erste Station dort ist der sehr idyllische Baoxiang-Tempel. Der ist direkt in den Hang gebaut und ist ein wirkliches Schmuckstück. Beim Aufstieg zum Tempel wird man von einer Horde Affen verfolgt, die hoffen, dass man etwas zu Essen für sie übrig hat. Ansonsten ist der Tempel sehr ruhig.

Zweite Station waren die Grotten mit buddhistischen und höfischen Darstellungen aus der Zeit des Nanzhao-Reiches (737-902 n. Chr.) diese Grotten liegen auch innerhalb eines kleinen Tempels direkt neben dem Steinglockenberg.

Auf dem Rückweg trafen wir an dem kleinen Hof wieder auf unseren Fahrer Herrn He, dessen Kupplung fertig repariert war und so fuhr er uns wieder zurück nach Shaxi. Nach dem Abendessen machten wir noch einen Stadtspaziergang und setzten uns bei einem Bierchen auf den Platz vor unserem Hotel, auf dem wie in so vielen Städten Chinas abends Gesellschaftstänze zelebriert werden.

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Bauernmarkt in Shaxi

Südlich der Wolken, 25.06. bis 17.07.2011

Petrus hatte heute ein Einsehen. Es war und blieb trocken. Wir fuhren die ersten 9 km auf der viel befahrenen Hauptstraße bis nach Diannan und bogen dort auf die deutlich ruhigere Straße nach Shaxi ab. Nach ein paar Kilometern kreuzte eine neu gebaute Straße, so dass wir von nun an fast die Einzigen auf der alten Straße waren. Unsere Fahrt dauerte nicht sehr lange, es waren nur 32 km aber mit zwei kleinen Pässen, die es zu überwinden galt.

Wir waren schon kurz vor eins in Shaxi. Doch je früher man hier ist desto mehr bekommt man noch von dem riesigen Bauernmarkt mit, der sich durch die ganze Stadt zieht. Hierher kommen sie freitags aus der gesamten Region um einzukaufen. Ein buntes Sammelsurium aller hier ansässigen Minderheiten. Die meisten hier sind Bai aber man sieht auch viele Yi und auch Naxis. Manche anderen Minderheiten konnte ich gar nicht zuordnen. Der Markt bietet alles was man zum Leben braucht. Von Lebensmitteln aller Art, über Haushaltswaren wie Glühbirnen, Geschirr oder Elektrobedarf, bis hin zu lebendem Vieh ist hier alles zu bekommen. Als wir über den kompletten Markt geschlendert waren, setzten wir uns in ein Restaurant, aßen gebratene Nudeln und Gemüse und sahen dem faszinierenden Treiben zu. Das kann ich stundenlang machen.

Der Rest des Nachmittags war zur freien Verfügung. Am Abend machten wir noch einen Spaziergang durch das alte Viertel der Stadt in dem auch unser Hotel liegt und aßen dann im Hotel zu Abend. Unser Hotel verdient auch noch eine gesonderte Erwähnung. Das Hotel ist für meinen Geschmack eines der schönsten der ganzen Reise. Es ist ein altes Holzgebäude und größtenteils auch alt belassen. Dann aber durch wenige sehr stylische Elemente durchsetzt, was dem Hotel eine einzigartige Athmosphäre verleiht. Die Bäder sind sehr schön und modern ausgestaltet. Also rundum ein sehr gelungenes kleines Hotel. Großes Lob an den Innenarchitekten.

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Jianchuan

Südlich der Wolken, 25.06. bis 17.07.2011

Aus zwei Gründen setzten wir uns heute für die ersten 18 km ins Begleitfahrzeug. Erstens vermochte uns der Regen nicht wirklich zum Radfahren zu locken, zweitens war die Straße nach Lijiang von sehr vielen Baulastwagen befahren, die zu allem Überfluß Hubert vorgestern fast über den Haufen gefahren hätten.

Also stiegen wir erst ab dem Abzweig nach Jianchuan auf die Räder. Von dort an war die Straße sehr viel ruhiger und landschaftlich wunderschön. Es begegnete uns sogar eine kleine Dreiergruppe junger Chinesen, die von Kunming mit Rädern nach Lhasa fahren.

Das Radfahren als Freizeitsport wird gerade erst von den Chinesen entdeckt. Die meisten Chinesen halten uns für verrückt, dass wir im Urlaub Radfahren und uns plagen, obwohl wir uns doch ein Auto leisten können.

Nachdem wir den heutigen Pass überwunden hatten, ging es in Serpentinen bergab. Leider war nur die Hälfte der Strecke eine Freude, denn dann trafen wir wieder auf mehrere Baustellen für die Straße von Dali nach Lijiang. Die Straße war nur noch Schlamm und der Baustellenverkehr sehr nervig. Traurigerweise ging der Baustellenverkehr bis kurz vor Jianchuan so weiter, da dort ein großes Zementwerk ist. Michaela wurde von einen kleinen Transporter beinahe in den Graben gedrängt, deshalb stieg sie 20 km vor Jianchuan in das Begleitfahrzeug um. Hubert und ich fuhren weiter. Als hätten wir nicht schon genug Pech gehabt, kamen wir auf dem letzten Stück noch in einen Regen der den ganzen Nachmittag und Abend andauerte. Hoffentlich ist es morgen wieder trocken.

Unser Abendessen nahmen wir in einem kleinen Restaurant in der Nähe des Hotels ein. Der Chef war sichtlich stolz auf sein kleines Restaurant und freute sich sehr einmal für Langnasen kochen (lassen) zu können. Das Essen war auch dementsprechend wirklich klasse! Sehr zu empfehlen das Restaurant.

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Lijiang

Südlich der Wolken, 25.06. bis 17.07.2011

Vormittags stand eine Stadterkundung auf dem Programm. Auch wenn die Altstadt von Lijiang sehr touristisch ist, hat sich noch immer viel Flair und Charme. Die alte Holzarchitektur ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern hat sich auch baulich sehr bewährt. Denn währten 1996 bei dem großen Erdbeben weite Teile der Neustadt einstürzten, blieb die Altstadt unversehrt. Während andere Altstädte im ganzen Land dezimiert werden, vergrößert man die Altstadt von Lijiang sogar.

Auf unserem Rundgang gelangten wir schließlich in dem Biergarten am Wangulou an, von dem man einen fantastischen Blick über die gesamte Altstadt hat. Für ein Schmutzbier hatten wir heute zwar eigentlich nicht genug geleistet, aber das konnte uns nicht davon abhalten.

Am späten Nachmittag unternahmen Hubert und ich noch einen Ausflug zum Heilongtan, einem kleinen See am Rande der Altstadt und am Fuße des Elefantenhügels. Des Blickes auf Lijiang aus der Vogelperspektive noch immer nicht überdrüssig, bestiegen wir den Elefantenhügel und genossen den Blick über die ganze Gegend.

Soviel Bergsteigen macht natürlich hungrig. Aber anscheinend nicht hungrig genug, denn das Ente-Spezialgericht, welches sich als gebratene Haut von Entenfüßen entpuppte bekamen wir trotz Hunger nicht herunter.

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Zu den Naxis

Südlich der Wolken, 25.06. bis 17.07.2011

Wir starteten wir fast immer um 09:00 Uhr. Zuvor hatten wir ein Frühstück in Form einer Nudelsuppe in dem kleinen Naxi-Restaurant von gestern Abend.

Die ersten 5 km waren noch eben, aber dann ging es permanent bergauf und zwar für schlappe 18 km. Anfangs versuchte ich noch an Hubert dran zu bleiben, was sich aber als hoffnungsloses Unterfangen herausstellte. Irgendwann war er weg.

Etwa 2 km unterhalb des Passes liegt ein kleiner Tempel. Ich kam etwa eine halbe Stunde später als Hubert am Tempel an. Von da an ging es wechselweise bergauf und bergab. Kurz vor Lijiang nahmen wir eine kleine Abkürzung über einen Feldweg nach Lijiang. Leider stellet die sich mittlerweile als große Baustelle heraus, denn es wird eine große Fernstraße von Dali nach Lijiang gebaut. Diese Abkürzung ist mit Rad wirklich nicht mehr zu empfehlen.

Schließlich kamen wir aber gut in Lijiang an. Nachmittags machten wir noch einen kurzen Spaziergang durch die Altstadt und gingen dann auch hier in einem Naxi-Restaurant essen, denn Lijiang ist ja das kulturelle Zentrum des Naxi-Volkes.

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