Zentralasiatische Seidenstrasse
Mit dem Rad durch Usbekistan und Tadschikistan
Zentralasiatische Seidenstrasse

22
Tage
12
Aktiv
460
KM
Tourenübersicht
Schluchten mit reißenden Flüssen, rötlich-braune Berge mit bis zu 5.000 Meter hohen schneebedeckten Gipfeln, türkisfarbene Bergseen, fruchtbare Flusstäler mit Baumwoll- und Reisfeldern, Tabakplantagen, Walnuss- und Aprikosenhainen - das sind die faszinierenden Landschaften Zentralasiens. Diese Region war mehr als ein Jahrtausend lang durch die Seidenstrasse Drehscheibe des Welthandels und der Kulturen. Unsere Tour führt von Chudshand durch die Täler Nord-Tadschikistans entlang einer der Routen dieses alten Handelsweges. Zum Abschluss steht ein Besuch in den legendären Städten Samarkand und Buchara auf dem Programm.

Diese mittelschwere Radreise bieten wir in Zusammenarbeit mit einem befreundeten Veranstalter (biss-Reisen) an.

Tourverlauf
1. Tag Anreise
Flug Frankfurt - Taschkent, Transfer zum Hotel.
 
2. Tag Das Tadschikische Meer
Kurze Besichtigung des Zentrums der usbekischen Hauptstadt. Bustransfer zum in der Nähe der tadschikischen Stadt Chudshand liegenden Kajrakkum-Stausee, dem „Tadschikischen Meer“. Baden im Stausee.
 
3. Tag Chudshand
Wir besichtigen Chudshand, die zweitgrößte Stadt Tadschikistans. Diese Stadt am Syr-Darja, einem der beiden großen Ströme Zentralasiens, wurde einst von Alexander dem Großen als Alexandria Eschate gegründet.
 
4. - 9. Tag Entlang des Syr-Darja und über den Schachristan-Pass
Am 4. Tag beginnt die eigentliche Radtour. Sie führt uns zunächst Richtung Südwesten durch das fruchtbare Flusstal des Syr-Darja. Entlang der Straße erstrecken sich schier endlose Reis- und Baumwollfelder, gesäumt von Maulbeerbäumen, deren Blätter man als Futter für die Seidenraupen verwendet.
Nach einigen Tagen erreichen wir hinter der Stadt Istarawshan (Ura-Tjube) das Turkestan-Gebirge. Auf unserem Weg liegt der 3.378 Meter hohe Schachristan-Pass. Die Passstraße ist die einzige Verbindung mit den südlicheren Landesteilen. Die letzten 12 Kilometer des Passes (knapp 800 Höhenmeter) werden wir mit dem Begleitfahrzeug überwinden. Nach dem Pass kommen wir zum auf 2.200 Meter Höhe gelegenen Iskandarkul-See.
Strecke 4. Tag: ca. 55 km
Strecke 5. Tag: ca. 40 km
Strecke 6. Tag: ca. 45 km
Strecke 7. Tag: ca. 16 km
Strecke 8. Tag: ca. 40 km
Strecke 9. Tag: ca. 55 km
 
10. - 11. Tag Iskandarkul-See
Zwei Tage am Iskandarkul-See. Wir zelten direkt am See mit Blick auf ein wunderschönes Bergpanorama, legen einen Ruhetag ein, besichtigen einen Wasserfall und unternehmen am zweiten Tag eine Wanderung in ein kleines Bergdorf.
 
12. - 14. Tag Entlang des Serawschan
Mit dem Rad geht es vom Iskandarkul überwiegend abwärts durch die wilde Fan-Darja-Schlucht und das fruchtbare Tal des Flusses Serawschan, entlang einer der Routen der alten Seidenstraße bis nach Pandshakent. Auf unserem Weg kommen wir öfters an Tschoi-Chonas (Teehäusern) vorbei. Dort können wir uns auf einem Kat, einer Art Hochbett, bei einer Schale grünen Tees im Schatten ausruhen und z.B. auch die unvergleichlichen Aprikosen aus der Gegend von Aini probieren.
Strecke 12. Tag: ca. 55 km
Strecke 13. Tag: ca. 45 km
Strecke 14. Tag: ca. 60 km
 
15. Tag Pandshakent
Pandshakent ist eine typische tadschikische Kleinstadt. Direkt neben der neu erbauten Freitagsmoschee werden auf dem Basar Unmengen von Obst, Gemüse und Gebrauchsgegenständen angeboten. Außerhalb der Stadt können wir die Ausgrabungen der sogdischen Stadt Bundshikat (4.-8. Jh.) besichtigen und am Abend ein Hammon (Dampfbad) besuchen.
 
16. - 17. Tag Nach Usbekistan
Zwei weitere Radetappen bringen uns über die alte Handelsstadt Urgut nach Samarkand in Usbekistan.
Strecke 16. Tag: ca. 45 km
Strecke 17. Tag: ca. 40 km
 
18. Tag Samarkand
Samarkand ist eine der ältesten Städte der Welt. Mit ihren Meisterwerken islamischer Baukunst wie dem Mausoleum Guri Amir oder der Bibi Chanym Moschee, ihrem lebendigen Basar und den niedrigen Lehmhäusern, aber auch durch den Einfluss der von Handel und Wandel geprägten postsozialistischen Moderne, ist diese Stadt heute die Metropole des zentralasiatischen Orients schlechthin. Zu Zeiten des turk-mongolischen Herrschers Timur (14./15. Jh.) sollte Samarkand zum „Mittelpunkt des Weltalls“ werden. Das Resultat dieses Bestrebens, eine prachtvolle Mischung der verschiedensten architektonischen Strömungen, beeindruckt den Betrachter auch heute noch.
 
19. - 20. Tag Buchara
Am Vormittag kann jeder Samarkand noch mal auf eigene Faust erkunden, bevor wir am Nachmittag mit einem Kleinbus nach Buchara fahren. Buchara gilt als die „heilige Stadt“ Zentralasiens. Hier erwartet uns ein noch fast vollständig erhaltener orientalischer Stadtkern mit vielen historischen Bauten wie der mächtigen Kalon-Moschee oder der Medrese Mir i Arab, der größten Koranschule der Region, deren Kuppeln in leuchtendem Türkis erstrahlen.
 
21. Tag Buchara und Flug nach Taschkent
Heute ist Zeit für eigene Erkundungen in Buchara. Am Abend kurzer Flug nach Taschkent. Transfer zum Hotel.
 
22. Tag Heimreise
Frühmorgens Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Frankfurt. (Individuelle Verlängerung nach Absprache möglich).

 

 


 

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