Ladakh
Der große Zanskartrek
Ladakh

30
Tage
19
Aktiv
350
KM
In 19 Wandertagen legen Sie über 350 km zu Fuß zurück und erleben die ganze Vielfalt des Himalaya mit seinen spektakulär-schönen Landschaften, mächtigen weißen Bergriesen, abgelegenen Dörfern und mystischen Klöstern, wilden Schluchten, hohen Pässen und unendlichen Weiten. Der besondere Reiz dieser Trekkingtour liegt aber auch im Kontakt zum Leben der Menschen in ihren abgelegenen Dörfern und im Besuch zahlreicher sehenswerter, lebendiger und kunsthistorisch wertvoller Klosteranlagen.

Spaziergänge, Rundfahrten und Klosterbesichtigungen stimmen zu Beginn der Reise auf die einzigartige tibetische Kultur Ladakhs ein. Bei einem Morgengebet oder beim gemeinsamen Kochkurs bei einer ansässigen Bauernfamilie können Sie selbst aktiv am Leben in Ladakh teilhaben. Die Trekkingroute führt durch enge fast bedrohlich wirkende Schluchten und über hohe Pässe zunächst zum abgelegenen Bergdorf Lingshed. Nach den zerfurchten und dicht gegliederten Landschaften des ersten Reiseteils erreichen Sie anschließend die weite Talebene des ehemaligen Königreichs Zanskar. Majestätisch thront das sehenswerte Kloster Karsha über verstreut liegenden Dörfern; mit Bergriesen als Kulisse mutet diese Szenerie nahezu surreal an. Auch das einem Adlerhorst gleich an einer Felswand erbaute Kloster Phuktal wird Ihnen den Atem verschlagen.

Die Überquerung des schneebedeckten Himalayahauptkammes und die anschließende Fahrt von den Schneebergen des Himalaya bis hinunter zur indischen Tiefebene mit subtropischer Vegetation runden diese einzigartige Reise einmalig ab.

Diese anspruchsvolle Trekkingtour bieten wir in diesem Jahr zum ersten Mal in Zusammenarbeit mit einem befreundeten Reise- veranstalter (Weltweitwandern) an.


Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug von Wien oder Frankfurt nach Dheli, der Hauptstadt Indiens.
 
2. Tag Flug über den Himalaya
Am Morgen startet der Flug, der uns vom feucht-heißen Klima in das gebirgige und trockene Ladakh bringen wird. Der Ankunftsort Leh, die Hauptstadt des ehemaligen Königreichs, liegt umringt von hohen Bergen.
 
3. - 5. Tag Akklimatisierung und Erkundungen rund um Leh
Wichtig auf dieser Höhe (Leh liegt auf 3500m) ist eine ausgiebige Akklimatisierung. Wir lassen uns Zeit, das geschäftige Treiben dieses Schmelztiegels der Kulturen zu erleben. Unsere Besichtigungstour führt dabei unter Anderem zu den Aussichtspunkten Tsemo und Shanti-Stupa, am nächsten Tag in die Umgebung des oberen Industals. Der fünfte Tag steht zur freien Verfügung, bevor wir Leh verlassen und es auf große Reise geht.
 
6. Tag Die Klöster des unteren Industals
Zum Ausgangspunkt unserer Wanderung müssen wir erstmal Busfahren: heute zunächst zum altehrwürdigen Kloster Alchi. Auf dem Weg halten wir bei weiteren wichtigen Kulturstätten des unteren Industals: den Ruinen von Basgo und dem Kloster Likir.
 
7. Tag Lamayuru und Trekking nach Wanla. Jetzt geht’s los!
Wir verlassen heute den Indus und fahren morgens zur Mondlandschaft von Lamayuru, auf über 3600 Meter Höhe. Hier wartet bereits die Trekkingcrew auf uns und endlich geht es los - heute über den Prinkiti La in das Örtchen Wanla (Gehzeit ca. 3,5h).
 
8. Tag Trekking nach Hanupatta
Zuerst durch eine idyllische Flusslandschaft mit Dörfern, dann durch eine wilde, tiefeingeschnittene Schlucht mit eindrucksvollen Farben und Formen. Wir erreichen das Dorf Hanupatta und unser Camp, das knapp hinter dem Dorf auf einer Hochalm liegt (Gehzeit ca. 6h).
 
9. Tag Trekking nach Photoksar
Die Landschaft verändert sich, wird karger und weiter. Wir kommen in größere Höhen, die Dörfer am Weg werden seltener. Vom Sirsir-La (4805 m) aus, mit wehenden Gebetsfahnen über unseren Köpfen, blicken wir weit ins Zanskargebirge hinein (Gehzeit ca. 6-7h).
 
10. Tag: Trekking zum Singge-La Basislager
Vom Ort Photoksar wandern wir heute langsam in ein weites Tal hinauf. Bäche, die je nach Tagestemperatur mal stärker und schwächer sind, stören das unbehinderte Fortkommen. Knöchel- bis gar wadentief gilt es sie zu durchqueren. Dafür entlohnt die uns umgebende Landschaft mit bizarren Berggestalten, weiten Hochflächen und unzähligen wohlriechenden Gebirgsblumen. Wir passieren einige Hirtensiedlungen und werden auf Almhirten mit ihren Yaks, Pferden und Schafen treffen. Unser Hochlager befindet sich am Fuß des Singge-La. Diese Nacht kann aufgrund der Höhe (4500m) auch etwas kälter werden; deshalb empfehlen wir warme Kleidung (Gehzeit ca. 6-7h).
 
11. Tag Überquerung des Singge-La und Trekking nach Shiumpata
Der heutige Tag ist sicherlich einer der Höhepunkte unserer Reise! Wir überqueren den 5.000 Meter hohen Singge-La (= Löwenpass) mit unglaublich weiten Aussichten. Die Gruppe zieht vorbei an einem ehemaligen Riff, das vor der Anhebung des Himalaya unter dem Meer lag. Am Abend erreichen wir nach einem weiteren, jedoch wesentlich niedrigeren, Pass (Kiupa-La, 3.950 m) die Bauernhöfe von Shiumpata und campieren unterhalb des Dorfes am Fluss. Es trennt uns nur noch ein Tag von Lingshed (Gehzeit ca. 7h).
 
12. Tag Lingshed
Über den leicht zu passierenden Mirgum-La (4.200 m) erreichen wir schließlich nach einem weiteren Abstieg das romantische Dorf Lingshed. Neben dem Kloster oder der Schule schlagen wir unser Camp auf. Es folgt ein Rast- und Genusstag beim Kloster von Lingshed. Dieser Tag und der morgige Vormittag sollen dazu dienen, das tägliche Leben eines abgeschiedenen Klosters und Ortes kennen zu lernen. Da wir hier durch unser jahrelanges Engagement für das Bildungsprojekt "Friends of Lingshed" viele DorfbewohnerInnen kennen, ist ein guter Kontakt gesichert (Gehzeit ca. 3h).
 
13. Tag Trekking zum Basislager
Am Vormittag gibt es noch ein wenig Zeit, Lingshed zu erkunden, doch am Nachmittag heißt dann Abschied nehmen und in das nächste Camp marschieren (Gehzeit 3-4h).
 
14. Tag Trekking zur Zingchen-Brücke
Heute verlassen wir das Lingshed-Tal endgültig und steigen hinauf zum Hanamul-La (4.710 m). Mit Gebetsfahnen über und einer traumhaften Aussicht vor uns befinden wir uns schon in der Nähe des Himalayahauptkammes und die weißen Gipfel rücken näher. Wie nach jedem Pass geht es auch hier wieder hinab; durch Täler und zerklüftete Schluchten bis zum Hirtencamp von Snertse, das an einem wunderschönen Flussufer gelegen ist (Gehzeit 7-8h).
 
15. Tag Trekking nach Hanumil
Nach einem morgendlichen Anstieg auf einem sehr aussichtsreichen Pfad erreichen wir den Parfi-La (3.950 m). Die wehenden Gebets- fahnen auf den Pässen sind uns bereits vertraut. Neu dahingegen ist der Blick auf den Zanskarfluss, der uns in seinen Bann ziehen wird. Der Abstieg führt ins kleine Dorf Hanumil im Zanskartal. Die Landschaft wird nun zusehends weiter und offener. Unser Campingplatz liegt sehr idyllisch am Flussufer des rauschenden Zanskar und besitzt zur Freude aller eine sattgrüne Wiese mit Bäumen und Sträuchern. Die Felder des Zanskar-Tales sind um einiges fruchtbarer als die der Dörfer, an denen wir in den vergangenen Tagen vorbei gewandert sind (Gehzeit ca. 6h).
 
16. Tag Trekking nach Pishu
Das Zanskartal weitet sich nun zu einer fruchtbaren Ebene mit Gerstenfeldern, Viehweiden und schönen Ortschaften aus. Das Dorf Pidmu hinter uns lassend, campieren wir in Pishu. Das Zanskartal mit seiner Weite und den schneebedeckten Bergen des Himalaya- hauptkammes am Horizont versetzt uns in eine eigene Welt, weit weg von der uns vertrauten Zivilisation fühlen wir uns wie in einer anderen Dimension. Nicht umsonst ranken sich unzählige Legenden um das verborgen gelegene und schwer zugängliche Königreich Zanskar!(Gehzeit ca. 5-6h).
 
17. Tag Trekking nach Karsha
Die Gruppe wandert auf der rechten Flussseite und erreicht schließlich Karsha, das das gleichnamige und größte Kloster von Zanskar sein Eigen nennt. Wie ein Adlerhors thront es hoch über dem Tal und bietet unvergessliche Ausblicke auf das gesamte Zanskar-Tal. Doch auch Einblicke in die Räumlichkeiten des Klosters sind lohnend! (Gehzeit ca. 5-6h).
 
18. Tag Trekking nach Mune
Wir überqueren den Zanskarfluss auf einer Brücke und erreichen am anderen Ende des Tales Padum, die Distrikts-Hauptstadt von Zanskar. Der Ort ist heute ein moderner und staubiger Verwaltungsstützpunkt an dem wir nur kurz verweilen werden. Weiterhin auf der linken Flussseite wandernd, führt der Weg in das Tal des Tsarap Chu Flusses. Die heutige Strecke folgt einer Jeepstrecke, die in Mune endet. Von dort aus gehen wir ein kurzes Stück entlang einer Hochebene zum schönsten Camp des gesamten Zanskartreks (Gehzeit ca. 3-7h, je nachdem ob ein Teil gefahren wird).
 
19. Tag Trekking nach Tsetang
Unser traumhaftes Camp verlassend folgen wir wieder dem Fluss. Es liegt ein wundervoller Tag vor uns; vorbei an Felsen, Bächen und zerklüfteten Landschaften. Je nach Energie der Gruppe haben wir auch die Möglichkeit über einen Umweg ein kleines traumhaft schönes Dörfchen zu besuchen. Dem Tsarap Chu Fluss folgend erreichen wir schließlich aber den Ort Tsetang, in dessen Nähe wir campen. Das Tal bietet Ausblicke auf Felder, Dörfer und Berge (Gehzeit ca. 5h).
 
20. Tag Trekking nach Purne
Auch heute verlassen wir den uns bereits vertrauten Tsarap Chu nicht und folgen ihm bis zur Pilgerherberge von Purne. Die Campinganlage liegt in einer weiten ausgedehnten Umgebung. Der heutige Wandertag ist kurz und wir haben Zeit zum Rasten. In Purne gibt es auch ein kleines Geschäft und ein von ladakhischen Jugendlichen geführtes Lokal in dem wir gemütlich beisammen sitzen können (Gehzeit ca. 4h).
 
21. Tag Ausflug nach Phugtal und Trekking nach Teta
Von Purne aus geht es heute zu einem der imposantesten Klöster Ladakhs. Nahezu unwirklich „klebt“ das Kloster Phugtal an einer steilen Felswand. Für viele wird diese Gompa (Gompa = Kloster) der berauschendste Anblick der gesamten Tours ein. Nach der Besichtigung der Gompa folgen wir demselben Weg retour und trekken weiter bis zum Weiler von Teta. Umgeben von Bäumen und Chörten (Chörten = Stupa = buddhistischer Reliquienschrein) übernachten wir nahe dem Dorf (Gehzeit ca. 7-8h).
 
22. Tag Trekking nach Kargyak
Vorbei an Gebetsmauern und kleinen schönen Dörfern erreichen wir Kargyak. Es ist das Dorf unseres Weges, das sich noch in Zanskar befindet. Mit 4.050 Metern Höhe ist es eines der höchsten Siedlungen Ladakhs und Zanskars. Die Umgebung ist rau, jedoch zauberhaft schön. Unser Camp liegt etwas abseits vom Dorf direkt am Flussufer (Gehzeit ca. 5-6h).
 
23. Tag Trekking zum nördlichen Basislager des Shingo-La
Gemütlich marschieren wir durch wunderschöne zanskarische Wiesen hoch zur Hochweide am Fuße des Shingo-La. Wir erkunden auf Spaziergang vom Camp aus die nähere Umgebung (Gehzeit ca. 5-6h).
 
24. Tag Trekking zum südlichen Basislager des Shingo-La
Ein besonderer Tag: Wir überschreiten mit dem 5.200 Meter hohen Shingo-La den Himalayahauptkamm. Der Aufstieg wird uns nicht allzu schwer fallen; zu gut sind wir inzwischen an die Höhe gewöhnt. Am Paß dann der höchste Punkt unserer Tour, Gebetsfahnen flattern im Wind, der Blick zurück fällt auf die uns inzwischen sehr vertraute buddhistische Welt. Wir steigen hinab und campieren an einem weit ausgedehnten Flusslauf. Es ist der letzte Abend im Camp und mit einer kleinen Feier lassen wir den Tag ausklingen(Gehzeit ca. 8h).
 
25. Tag Trekking nach Palhamo und Fahrt nach Jispa
Einem Tal bergab folgend, über Bäche und Traversen, erreichen wir heute Nachmittag Palhamo. Von dort aus geht es wieder per Jeep weiter. Es ist hier grüner als in Zanskar, sind wir doch nun auf der Südseite des Himalaya und Niederschläge sind wesentlich häufiger. Die bewaldeten Berghänge am Horizont werden oft durch glitzernd-weiße Gletscher begrenzt. In unserer ersten festen Unterkunft seit Langem in Jispa im Lahoul-Tal verabschieden wir uns von unserem Trekkingteam (Gehzeit ca. 5-6h).
 
26. Tag Fahrt nach Manali
Ein Bus bringt uns über den Rothang-La, und damit dem Himalaya, hinunter ins - an Österreich oder die Schweiz erinnernde - grün bewaldete Manali
 
27. Tag Nalagarh Resort
Wir fahren weiter Richtung Süden, ins Nalagarh Resort. Dieser ehemalige Maharaja-Palast wird heute als Hotel genutzt, wurde 1421 erbaut, und wird Sie ein wenig in die Welt von 1001 Nacht versetzen. Genießen Sie hier optional ayurvedische Massagen, entspannen Sie sich beim Schwimmen im hoteleigenen Pool und lassen Sie beim Blick aus den Zimmern auf die Hügel der Umgebung einfach die Seele baumeln!
 
28. Tag Nach Delhi
Am Vormittag haben Sie noch Zeit, es sich im Nalagarh Resort richtig gut gehen zu lassen. Dann aber geht es nach Kalka (ca. 1 Std. Fahrt) und weiter mit dem Zug nach Delhi.
 
29. Tag Delhi, ein Tag zur freien Verfügung
Der heutige Tag steht zu Ihrer freien Verfügung. Sie können sich der Shoppinglust hingeben, wichtige Monumente in Delhi besichtigen oder einfach ausruhen! Am späten Abend folgt dann aber der endgültige Abschied von Indien. Sie werden zum Internationalen Flughafen gebracht (Individuelle Verlängerung nach Absprache möglich).
 
30. Tag Rückflug, Ankunft in Europa
Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

 

 


 

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