Teiletappe Berlin-Moskau

1. Tag (Sa, 16.04.2011) Berlin – Bad Freienwalde
Am Brandenburger Tor startet unser Abenteuer Richtung Osten. Am Abend große Ab-schiedsparty mit Livemusik in Bad Freienwalde.
Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 80 km

2. Tag (So, 17.04.2011) Bad Freienwalde – Gorzow
Willkommen in Polen, dem großen östlichen Nachbarn! Die erste Nacht verbringen wir in Gorzów Wielkopolski, dem ehemaligen Landsberg an der Warthe und heutigem Sitz des Wojewoden.
Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 100 km

3. Tag (Mo, 18.04.2011) Gorzow – Pila
Obschon im 14. Jahrhundert gegründet, besticht die beidseitig des Flusses Gwda gelegene Stadt Pila durch weitläufige Parkanlagen, teilweise um Seen gruppiert.
Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 121 km

4. Tag (Di, 19.04.2011) Pila – Bydgoszcz
Entlang der Notec-Flussniederung, einem breitem Urstromtal, gelangen wir nach Bydgozcz, dem früheren Bromberg. Beachtenswert sind die dortigen alten Kornspeicher am Fluss Brda.
Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 90 km

5. Tag (Mi, 20.04.2011) Bydgoszcz – Torun
Nachdem wir den Weichsel-Strom überquert haben, erwartet uns das Weltkulturerbe Torun – die Geburtsstadt des Astronomen Nikolaus Kopernikus. Die noch aus Ordenszeiten stark befestigte Altstadt am Weichselufer besticht durch die ihre Backsteingotik, den Renaissance- und Barockbauten.
Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 50 km

6. Tag (Do, 21.04.2011) Torun – Grudziadz
Abermals führt uns unsere Tour in eine sehenswerte Altstadt mit ihrer über 700-jährigen Geschichte. Befestigungen und Speicheranlagen zeugen von einer strategisch günstigen Lage an der Weichsel.
Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 60 km

7. Tag (Fr, 22.04.2011) Grudziadz – Ostroda
Seen und Kanäle bestimmen die Masuren, die wir heute erreichen. Das in ihrem westlichen Teil gelegene Ostroda geht auf eine Ordensgründung zurück.
Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 95 km

8. Tag (Sa, 23.04.2011) Ostroda – Olsztyn
Wir erreichen heute nach landschaftlich reizvoller Fahrt das politische und historische Zentrum des Ermlands und der Masuren.
Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 65 km

9. Tag (So, 24.04.2011) Olsztyn
Am heutigen Ruhetag können wir Olsztyn erkunden: vielleicht auf den Spuren von Kopernikus, der als Domherr auf der Ordensburg wirkte.
Übernachtung: Hotel ***

10. Tag (Mo, 25.04.2011) Olsztyn – Gizycko
Das Städtchen Gizycko ist malerisch von zwei Seen eingeschlossen, die durch einen innerstädtischen Kanal verbunden sind.
Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 115 km

11. Tag (Di, 26.04.2011) Gizycko – Suwalki
Weiter durch masurische Hügellandschaft erreichen wir Suwalki, eine Kleinstadt mit einigen interessanten, zweistöckigen Häusern vor allem aus dem 19. Jahrhundert.
Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 90 km

12. Tag (Mi, 27.04.2011) Suwalki – Druskininkai
Willkommen in Litauen, dem Land mächtiger mittelalterlicher Großfürsten! Der Kurort Druskininkai, inmitten von Kiefernwäldern gelegen, ist für seine salzhaltigen Mineralquellen und durch den Nationalkünstler Ciurlionis bekannt.
Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 95 km

13. Tag (Do, 28.04.2011) Druskininkai – Trakai
Trakai ist nicht nur berühmt durch seine wiedererrichtete Wasserburg, sondern
auch seit Großfürst Vytautas Zeiten als Siedlungsplatz für die Karaimen, einer jüdischen Sekte.
Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 105 km

14. Tag (Fr, 29.04.2011) Trakai – Vilnius
Nach einer kurzen Etappe empfängt uns Vilnius, Hauptstadt und geistig-kulturelles Zentrum des heutigen Litauens.
Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 30 km


15. Tag (Sa, 30.04.2011) Vilnius
An unseren Ruhetagen können wir staunend entdecken, dass der Barock Vilnius prägt. Das größte Barockensemble nördlich der Alpen ist aber nur ein Teil von Vilnius. Augenfällig sind die mehr als 40 Kirchen unterschiedlichster Baustile und Konfessionen, die sich in der kompakten Altstadt befinden.
Übernachtung: Hotel ***

16. Tag (So, 01.05.2011) Vilnius
Auch jenseits der touristischen Höhepunkte lässt sich Vilnius erschließen. Die grüne Stadt am Zusammenfluss der Vilnia und Neris bietet die Möglichkeit des Bummels am Ufer oder durch ausgedehnte Parkanlagen. Der „Tag der Arbeit“, der heute begangen wird, verspricht auch das eine oder andere Volksfest.
Übernachtung: Hotel ***

17. Tag (Mo, 02.05.2011) Vilnius – Kaunas
Die zweitgrößte litauische Stadt Kaunas, prägen geschichtsbedingt Repräsentativbauten der 1930er Jahre, als Gegenpol zum mittelalterlichen, hanseatischen Stadtkern.
Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 102 km

18. Tag (Di, 03.05.2011) Kaunas – Paneve-zys (Ramygala als Alternative möglich)
Auch wenn wir den größten Strom Litauens, den Nemunas (Memel), hinter Kaunas verlassen, liegt unser Tagesziel Panevezys an einem seiner Zuflüsse.
Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 78 km

19. Tag (Mi, 04.05.2011) Panevezys (oder Ramygala) – Bauska
Willkommen in Lettland mit seinen Sangestraditionen!
Die Stadt Bauska geht auf eine Ordensgründung zurück und war später eine Residenz der kurländischen Herzöge.
Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 110 km

20. Tag (Do, 05.05.2011) Bauska – Jurmala
Durch ein flussdurchzogenes Tieflandgebiet erreichen wir die Ostsee. Das langgestreckte Jurmala liegt in einem Waldgebiet und ist für seinen weißen Sandstrand bekannt.
Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 80 km

21. Tag (Fr, 06.05.2011) Jurmala – Riga
Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir Riga, die altehrwürdige Hauptstadt Lettlands und größte Stadt der baltischen Region.
Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 25 km

22. Tag (Sa, 07.05.2011) Riga
Die lettische Metropole bietet eine Vielfalt sehenswerter Bauwerke aus acht Jahrhunderten. So können wir eindrucksvoll feststellen, dass Jugendstilgebäude sehr charakteristisch für Teile des Stadtzentrums sind. Aufnahme in das UNESCO-Weltkulturerbe hat das Stadtzentrum darüber hinaus auch seinen ein- und zweigeschossigen Holzbauten zu verdanken, die das „ursprüngliche“ Riga dokumentieren.
Übernachtung: Hotel ***

23. Tag (So, 08.05.2011) Riga
Auf Wunsch können wir Riga mit kompetenten Führern literarisch oder mit dem Fahrrad erschließen. Auch ein Abstecher in die Wälder nach Norden lohnt sich.
Übernachtung: Hotel ***

24. Tag (Mo, 09.05.2011) Riga – Sigulda
Durch das Urstromstal der Gauja erreichen wir Sigulda. Im dortigen Nationalpark hinterliesen Orden und Geistlichkeit ihre Burgen.
Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 53 km

25. Tag (Di, 10.05.2011) Sigulda – Valga
Willkommen in Estland, wo Tradition und Fortschritt vereint sind!
Die Doppelstadt Valka-Valga ist eines jener durch Staatsgrenzen geteilten, urbanen Räume.
Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 115 km

26. Tag (Mi, 11.05.2011) Valga – Tartu
Durch das südestnische Hochland gelangen wir nach Tartu, der ältesten und heute zweitgrößten Stadt Estlands. Vor allem durch ihre von den Schweden gegründete Universität stellt sie das geistige Zentrum des Landes dar.
Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 80 km

27. Tag (Do, 12.05.2011) Tartu – Räpina
Räpina begrüßt uns mit dem klassizistischen Schloss von Sillapää und seinem auslaufenden Park. Der Ort ist bekannt durch seine Gartenbauschule und ein zugehöriges Museum.
Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 68 km

28. Tag (Fr, 13.05.2011) Räpina – Koidula – Pecory
Willkommen in Russland!
Mit der großherzigen russischen Seele werden wir uns an der Grenze voraussichtlich noch nicht vertraut machen können. Die Grenzer graben sich hier genau so ein, wie vor über 600 Jahren die Mönche des Höhlenklosters, die dem Ort seinen Namen gaben (russ. Höhle). Das Kloster und die mittelalterliche Grenzfestung sind auf jeden Fall einen Besuch wert.
Übernachtung: Hotel **
Stecke: ca. 46 km

29. Tag (Sa, 14.05.2011) Pecory – Pskow
Wir radeln vom Vorposten in die reiche und alte Handelsstadt Pskow, deren weitläufige Kremlanlagen vom Ruhm des russischen Nationalhelden und Heiligen Alexander Newski und der Niederlage des Deutschen Orden auf dem nahegelegenen Peipussee kündet.
Übernachtung: Hotel***
Stecke: ca. 58 km

30. Tag (So, 15.05.2011) Pskow
Pskows Kremlanlage beeindruckt durch ihre Mischung aus Wehrcharakter und geistiger Architektur. Hoch auf dem Hügel über dem Fluss erhebt sich die Dreifaltigkeitskathedrale und die Ausgrabungen der alten Daumantas-Stadt.
Übernachtung: Hotel***

31. Tag (Mo, 16.05.2011) Pskow – Solzy
Solzy erscheint als unscheinbare Kleinstadt ist aber eng mit der Geschichte der mittelalterlichen Republiken Pskow und Nowgorod, als auch deren Niedergang und der Entfaltung des Moskauer Großfürstentums verbunden. Von ihrer früheren Bedeutung zeugen zahlreiche alte Handelshäuser und Kirchen.
Übernachtung: Hotel**
Stecke: ca. 125 km

32. Tag (Di, 17.05.2011) Solzy – Weliki Nowgorod
Unser Weg führt uns schnurgerade in die wohl bedeutendste Stadt Russlands. Gegründet durch Rurik, den Urahn der russischen Zaren haben ihre Einwohner über ein Jahrtausend die Entwicklungen mitbestimmt.
Übernachtung: Hotel***
Stecke: ca. 90 km

33. Tag (Mi, 18.05.2011) Weliki Nowgorod
Der Kreml mit seiner Sophienkathedrale, ihrer berühmten gusseisernen Tür aus Magdeburg und die Reste der Kaufmannsstadt berichten von der Bedeutung der Stadt und dem internationalem Austausch. Alexander Newski wirkte am nahegelegen Ilmensee, viele Kirchen und ihre Ausmalungen lassen uns den damaligen Reichtum nur erahnen.
Übernachtung: Hotel***

34. Tag (Do, 19.05.2011) Weliki Nowgorod – Staraja Russa
Unser Weg führt uns an Ilmen etwas zurück um an dessen Südspitze zu gelangen. Die ersten Kilometer werden uns die Zentralbauten der orthodoxen Kirchen des Novgoroder Stils begleiten, bis wir schließlich durch Wälder zu einem Ort gelangen, der in den Analen als ein Ort am „Wasserweg von den Warägern zu den Griechen“ bezeichnet wird.
Übernachtung: Hotel*
Stecke: ca. 100 km

35. Tag (Fr, 20.05.2011) Staraja Russa – Demjansk
Unser Weg führt uns in Richtung der Waldaihöhen, Das Gebiet ist stark bewaldet und hat hügeligen Charakter. Unser Ziel Demjansk besticht durch seinen noch immer vorhanden sowjetischen Charme.
Übernachtung: Gästehaus
Stecke: ca. 100 km

36. Tag (Sa, 21.05.2011) Demjansk – Ostaschkow
Wir befinden uns nun im „Naherholungsgebiet der Moskauer und Petersburger“. Der Seligersee, an dem unsere Fahrt endet, besticht durch seine Naturschönheit, Ostaschkov durch seinen kleinstädtischen, klassizistischen Charme, der sich St. Petersburg als Vorbild nimmt.
Übernachtung: Hotel**
Stecke: ca. 70 km

37. Tag (So, 22.05.2011) Ostaschkow – Rschew
Wir verlassen allmählich die Waldaihöhen und gelangen das erste Mal an die Wolga, hier noch klein und beschaulich, werden wir das Flüsschen später kaum wiedererkennen. Rschew wurde bei erbitterten Kämpfen im II. Weltkrieg fast völlig zerstört und als sozialistische Planstadt inklusive diversen auf Sockeln platzierten, militärischen Geräten wiederaufgebaut.
Übernachtung: Hotel**
Stecke: ca. 122 km

38. Tag (Mo, 23.05.2011) Rschew – Wolokolamsk
Wir nähern uns der russischen Hauptstadt und erreichen einen Ort, den Moskau schon in seinen Straßen benennt. Die deutschen Truppen sind hier stecken geblieben und in der DDR wurde die Wolokolamsker Chaussee durch Heiner Müller berühmt und Sinnbild für die Stagnation revolutionärer Gedanken. Für die Russen freilich ist es „nur ein Vorort“ von Moskau.
Übernachtung: Hotel**
Stecke: ca. 115 km

39. Tag (Di, 24.05.2011) Wolokolamsk – Moskau
Wir starten die Tour zum Roten Platz bereits im Ballungsraum der 25 Millionen-Einwohner-Region. Die Straßen werden breiter, der Verkehr nimmt zu und so werden wir im zäh fließenden Verkehr auch Gelegenheit haben, die Vielfältigkeit Moskaus mit seinen Schlafsilos, dörflichen Strukturen und Monumentalbauten etwas ruhiger betrachten zu können. Doch Vorsicht ist geboten: Moskau hat die größte Hummer-Dichte und Drahtesel auf Straßen sind eher eine Seltenheit! Doch mit Fahrrädern nach fast 3000 Kilometern vor den Toren des Kremls zu stehen, wird uns die Strapazen sofort vergessen lassen.
Übernachtung: Hotel***
Stecke: ca. 120 km

40. Tag (Mi, 25.05.2011) Moskau
Moskau lässt sich auf vielfältige Weise erkunden, der Kreml mit seinen Kirchen gehört selbstverständlich dazu. Wer den Prunk der Zaren erahnen möchte, dem sei ein Besuch der Rüstkammer empfohlen. Lenin kann man im Glassarg betrachten oder gegenüber dem Mausoleum in den mittlerweile durch und durch kapitalistischen Shopping-Tempel des GUM gehen.
Übernachtung: Hotel***

41. Tag (Do, 26.05.2011) Moskau
Ein Bummel entlang des Alten Arbats, durch die „Chinesische Stadt“, die russisches Flair des 19. Jahrhunderts ausstrahlt oder entlang des Promenadenringes lohnt sich auf jeden Fall. Man kann auch die zahlreichen Kirchen und Klöster, die in den letzten Jahren ihre Pforten wieder eröffnet haben, erkunden oder die Tretjakow-Galerie besuchen.
Übernachtung: Hotel***

42. Tag (Fr, 27.05.2011) Flug Moskau – Deutschland
Heute heißt es Abschied nehmen von Moskau. Individuelle Verlängerung auf Anfrage.