Teiletappe Moskau-Irkutsk

1. Tag (Di, 24.05.2011) Flug nach Moskau
Flug Deutschland – Moskau. Nach Ankunft Transfer zum Hotel. Begrüßung durch den Reiseleiter.
Übernachtung: Hotel***

2. Tag (Mi, 25.05.2011) Moskau
Moskau lässt sich auf vielfältige Weise erkunden, der Kreml mit seine Kirchen gehört selbstverständlich dazu. Wer den Prunk der Zaren erahnen möchte, dem sei ein Besuch der Rüstkammer empfohlen. Lenin kann man im Glassarg betrachten oder gegenüber dem Mausoleum in den mittlerweile durch und durch kapitalistischen Shopping-Tempel des GUM gehen.
Übernachtung: Hotel***

3. Tag (Do, 26.05.2011) Moskau
Ein Bummel entlang des Alten Arbats, durch die „Chinesische Stadt“, die russisches Flair des 19. Jahrhunderts ausstrahlt oder entlang des Promenadenringes lohnt sich auf jeden Fall. Man kann auch die zahlreichen Kirchen und Klöster, die in den letzten Jahren ihre Pforten wieder eröffnet haben, erkunden oder die Tretjakow-Galerie besuchen.
Übernachtung: Hotel***

4. Tag (Fr, 27.05.2011) Moskau – Orechowo-Zujewo
Orechowo-Zujewo ist als Stadt erst vor 100 Jahren entstanden und entwickelte sich mit der Industrialisierung Russlands schnell zu einer beutenden Industriestadt und einem Zentrum der Arbeiterbewegung. Viele der Industriedenkmäler aus dieser Zeit sind erhalten geblieben, wenn auch nicht immer im besten Zustand.
Übernachtung: Hotel**
Strecke: ca. 95 km

5. Tag (Sa, 28.05.2011) Orechowo-Zujewo – Wladimir
Wir fahren in den südlichen Teil des Goldenen Rings, der eng verbunden ist mit den Herrschaftsdynastien Russlands. Wladimir wurde bereits in der Kiewer Rus gegründet und steht mit seinen kuppelbekrönten alten Bauten und den Ikonen Andrej Rubljows in starkem Kontrast zur gestrigen Industriestadt. Die Stadt lebt heute fast ausschließlich vom Tourismus und bietet viele Annehmlichkeiten.
Übernachtung: Hotel***
Strecke: ca. 95 km

6. Tag (So, 29.05.2011) Wladimir – Wjasniki
Wir entfernen uns immer mehr von Moskau und so wird auch der dörfliche Charakter unserer Route immer prägnanter. An unserem Zielort angekommen, lohnt sich eine Erkundung des durch Holzbaukunst und Schnitzereien geprägten Pilgerortes.
Übernachtung: Hotel**
Strecke: ca. 110 km

7. Tag (Mo, 30.05.2011) Wjasniki – Nischni Nowgorod
Wir erreichen wieder die Wolga, die schon mächtiger geworden ist. An ihrem Zusammenfluss mit der Oka, der wir auf der heutigen Tour eine Weile gefolgt sind, erhebt sich ein mächtiger Kreml über einer blühenden Großstadt, der vor allem dem Schutz gegen das Kasaner Khanat diente. Das Straßenbild ist geprägt durch eine bunte Mischung aus Handelshöfen des 17. bis 19. Jahrhunderts und deren Pendant der neueren Zeit. Die 60 Jahre für Ausländer gesperrte Stadt trug zu dieser Zeit den Namen des Schriftstellers Maxim Gorki.
Übernachtung: Hotel***
Strecke: ca. 114 km

8. Tag (Di, 31.05.2011) Nischni Nowgorod
Das Straßenbild Nischni Nowgorods ist geprägt durch eine bunte Mischung aus Handelshöfen des 17. bis 19. Jahrhunderts und deren Pendant der neueren Zeit. Ein Ausflug zur Strelka, von der man einen guten Blick auf die Wolga hat oder in die Nischni Nowgoroder Schweiz als Erholungsgebiet, bietet Kontraste zum geschäftigen Treiben der Großstadt.
Übernachtung: Hotel***


9. Tag (Mi, 01.06.2011) Nischni Nowgorod – Worotynez
Die Großstadt hinter uns lassend wird es wieder ländlicher. Am Abend erreichen wir Worotynez, eine durch die Lebensmittelindustrie geprägte Stadt. Bekannt in Russland sind vor allem die Milchprodukte. Wir sollten daher nicht versäumen, den örtlichen Kefir, Quark, Joghurt und die landestypischen Sauermilchprodukte Rjaschenka und Bifidok zu probieren.
Übernachtung: Hotel**
Strecke: ca. 120 km

10. Tag (Do, 02.06.2011) Worotynez – Tscheboksary
Unsere Fahrt führt uns in die Hauptstadt der autonomen Republik Tschuwaschien, Im örtlichen Volkskundemuseum kann man sich mit der Geschichte der Tschuwaschen, einem christianisierten Turkvolk vertraut machen oder das lohnenswerte örtliche Kunstmuseum besuchen. Für Freunde der geglitterten Revolutionsgeschichte lohnt sich ebenfalls das Museum des Helden Tschapajew, der jedem Russen ein Begriff ist.
Übernachtung: Hotel***
Strecke: ca. 87 km

11. Tag (Fr, 03.06.2011) Tscheboksary – Wolschsk
Unser Weg führt uns parallel zur Wolga durch die Republik Mari-El, in deren Wälder es noch eine Unmenge Hexen und Geister geben soll. Neben christlichen Kirchen tau-chen immer öfter Moscheen auf. Wolschsk ist ein wild gewachsenes Städtchen, das aus jeder Epoche etwas zu bieten hat.
Übernachtung: Hotel**
Strecke: ca. 75 km

12. Tag (Sa, 04.06.2011) Wolschsk – Kasan
Unser Weg führt uns nach Tatarstan. Kasan wir oft als die „Östliche Hauptstadt“ Russlands bezeichnet und dominiert durch eine liberale Mischung aus Orthodoxie und Islam.
Übernachtung: Hotel***
Strecke: ca. 50 km

13. Tag (So, 05.06.2011) Kasan
Nach dem Fall des Khanats Kasan unter Iwan dem Großen wurde die Stadt einer der Ausgangspunkte für die Kolonialisierung Sibiriens. Beeindruckend sind die Kremlanlagen mit der zur 2000-Jahrfeier der Stadt neu errichteten Moschee, aber auch die traditionellen, leider stark vom Verfall betroffenen tatarischen Stadtteile.
Übernachtung: Hotel***

14. Tag (Mo, 06.06.2011) Kasan – Laischewo
Unser Weg führt uns an der Wolga nach Süden zur Kama, wobei wir Gelegenheit haben werden, uns sowohl in einem russischen, in einem tatarischen als auch in einem Dorf der „Getauften Tataren“ mit ihrer Volkskunst, Religion und Sangeskunst bekannt zu machen.
Übernachtung: Gästehaus
Strecke: ca. 58 km

15. Tag (Di, 07.06.2011) Laischewo – Tschistopol
Unser heutiger Weg führt uns entlang der Kama und Kuibyschewer Talsperre. Von der 3,5 km langen Brücke eröffnet sich uns ein weiter Blick auf die fast 20 km breite Mündung in die Wolga. Tagesziel ist Tschistopol, ein Städtchen in das während des II. Weltkrieges vielen Schriftstellern, darunter Boris Pasternak ein neues zu Hause bot und später ein Museum zu seinen Ehren eröffnete.
Übernachtung: Hotel**
Strecke: ca. 88 km

16. Tag (Mi, 08.06.2011) Tschistopol – Bersut – Jelabuga
Wir fahren mangels Brücken per Boot zwei Stunden die Kama hinauf, um am rechten Ufer unseren Weg in das Museumsreservat Jelabuga fortzusetzen. Der Stadtkern des Städtchens steht komplett unter Denkmalschutz und ist eine Perle der russischen Architektur des 19. Jahrhunderts. Der bedeutende russische Maler Schischkin arbeitete hier und verewigte die wunderbare Landschaft in seinen Bildern.
Übernachtung: Hotel**
Strecke: ca. 106 km

17. Tag (Do, 09.06.2011) Jelabuga – Warzi-Jatschi
Unsere heutige Etappe führt uns nach Udmurtien, dessen Namen es von den finnougurischen Udmurten erhalten hat. Mitten im landwirtschaftlich geprägten Gebiet erwartet uns ein Mineralwassersanatorium, in dem wir auch nächtigen werden.
Übernachtung: Sanatorium
Strecke: 80 km

18. Tag (Fr, 10.06.2011) Warsi-Jatschi – Ischewsk
Das heutige Etappenziel ist die udmurtische Hauptstadt, der wir uns auf kleinen Landstraßen nähern. Die Stadt ist großzügig angelegt und am Ufer des beliebten „Teiches“, der von den Ausmaßen, doch ein stattlicher See ist, kann man sich gut erholen und schnell Bekanntschaften schließen.
Übernachtung: Hotel***
Strecke: 100 km

19. bis 21. Tag (Sa, 11.06. bis Mo, 13.06.2011) Ischewsk – Igra – Otschor – Perm
Die nächsten Tage führen uns durch das hügelige und von Flüssen durchzogene Vorland des Ural, bis wir das fast dreihundertjährige Perm erreichen. Der Ural rückt näher und wir machen uns langsam bereit, Sibirien zu erreichen.
Übernachtung: Hotel (** bis ***)
Strecke 19. Tag: ca. 100 km
Strecke 20. Tag: ca. 130 km
Strecke 21. Tag: ca. 108 km

22. Tag (Di, 14.06.2011) Perm
Perm wurde nach Erzfunden gegründet und gewann schnell als Regierungssitz an Bedeutung. Anfang des 19. Jahrhunderts besuchte Alexander von Humboldt die Stadt und war begeistert von den sie umgebenden Bergen und der Vielzahl an Mineralien. Heute ist sie Hauptsitz des Trustes von Lukoil, dessen Tankstellen das ganze Land überziehen, und prosperiert dementsprechend. Sie bietet ein vielfältiges Kulturleben für jeden Geschmack.
Übernachtung: Hotel***

23. Tag (Mi, 15.06.2011) Perm – Kungur
Aus der Millionenstadt führt unser Weg in ein Städtchen, das zu Teilen unter Denkmalsschutz steht. Die Handelsstadt zwischen Ost und West bietet beeindruckende architektonische Ensembles des 18. und 19. Jahrhunderts und eine malerische Mittelgebirgsumgebung.
Übernachtung: Hotel**
Strecke: ca. 90 km

24. Tag (Do, 16.06.2011) Kungur – Krasnoufimsk
Willkommen in Asien! Nach der „Bezwingung“ des Urals erreichen wir unser Etappenziel, das mit seiner Festung an die Landnahme Sibiriens durch die Kosaken erinnert.
Übernachtung: Hotel**
Strecke: ca. 125 km

25. Tag (Fr, 17.06.2011) – Krasnoufimsk – Nischnie Sergi
Als Erzhütte gegründet, ist unser Ziel Nischnie Sergi heute als Schwefel-Heilbad in ganz Russland bekannt. Der weitläufige Charakter des Städtchens lädt zum Wandeln durch die Parkanlagen ein.
Übernachtung: Hotel / Sanatorium
Strecke: ca. 125 km

26. Tag (Sa, 18.06.2011) Nischnie Sergi – Ekaterinburg
Die Eindrücke des kleinen Kurortes und die umliegende Landschaft, die von den Einheimischen gern zum Wandern genutzt wird, kontrastieren mit der viertgrößten Stadt Russland, die wir heute anfahren. Die Boomtown begrüßt uns schon am Stadtrand mit neuen Hochhäusern und geschäftigem Treiben.
Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 97 km

27. Tag (So, 19.06.2011) Ekaterinburg
Das neue Wahrzeichen der Stadt ist die Kathedrale auf dem Blut, die erst vor wenigen Jahren zum Gedenken an die hier 1918 ermordete Zarenfamilie gebaut wurde. Wer möchte, kann sich mit meist uniformierten Monarchisten über ihre Wahrnehmung von Geschichte, Ruhm und Ehre austauschen. Auch die großzügige Stadtplanung sozialistischer Zeiten mit einigen neoklassizistischen Bauten ist eine Stadterkundung wert.
Übernachtung: Hotel***

28. bis 30. Tag (Mo, 20.06. bis Mi, 22.06.2011) Ekaterinburg – Bogdanovitsch – Taliza – Tjumen
Wir fahren, zur Linken die Berge und zur Rechten den transeurasischen Steppengürtel, durch endlose Weiten mit kleinen Städtchen und Dörfern. Taliza ist bekannt für seine Thermalquellen. Boris Jelzin wuchs hier auf.
Übernachtung: Hotel (** bis ***)
Strecke 66. Tag: ca. 95 km
Strecke 67. Tag: ca. 124 km
Strecke 68. Tag: ca. 128 km

31. Tag (Do, 23.06.2011) Tjumen
Tjumen wird gern von seinen Einwohnern als die Mutter der sibirischen Städte bezeichnet. Gegründet als Holzfestung der Kosaken, entwickelte sich die Stadt aber vor allem nach dem Bau der Transsib und zahlreichen Öl- und Gasfunden im riesigen Verwaltungsgebiet. Trotz allem sind zahlreiche Holzhäuser der Stadt erhalten geblieben und lohnen einen Bummel auch durch die Seitenstraßen. Ein Besuch des Naturkundemuseums mit einem der wenigen vollständig erhaltenen Mammutskeletts weltweit ist für Liebhaber ein Muss.
Übernachtung: Hotel***

32. bis 37. Tag (Fr, 24.06 bis Mi, 29.06.2011) Tjumen – Jalutorowsk – Omu-tinskoe – Ischim – Abatskoe – Tjukalinsk – Omsk
Immer tiefer fahren wir nach Sibirien, die Bevölkerungsdichte nimmt ab, das Leben wird gemütlicher und wir stoßen auf die ersten Verbannungsstätten der Zarenzeit. In Jalutorowsk finden wir daher ein Dekabristenmuseum, ein Stalindenkmal in Ischim scheint – welch bittere Ironie der Geschichte – ebenfalls hierher verbannt zu sein. Wir folgen dem „Sibirischen Trakt“ – der sibirischen Heerstraße – die von den Kosaken angelegt wurde, um ihren Nachschub zu befördern. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass die Landnahme zwar vom Zaren genehmigt, aber nicht unterstützt wurde. So entwickelten sich viele der Orte von Anfang an zu Handelszentren, die mit dem Bau der Transsibirischen Eisenbahn weiter aufblühten.
Übernachtung: Hotel (* bis ***)
Strecke 32. Tag: ca. 82 km
Strecke 33. Tag: ca. 100 km
Strecke 34. Tag: ca. 131 km
Strecke 35. Tag: ca. 66 km
Strecke 36. Tag: ca. 134 km
Strecke 37. Tag: ca. 144 km

38. Tag (Do, 30.06.2011) Omsk
Omsk ist zwar eine durch und durch russische Stadt, hat aber in Ihrer Entstehung viel mit den Deutschen zu tun. Der Gründer war Deutscher in Russischen Diensten und die Besiedelung des Umlandes wurde u.a. von deutschen Mennoniten geführt. Der Erbauer der ersten sibirischen Festung aus Stein hatte ebenfalls deutsche Wurzeln. Die Stadt ist hauptsächlich durch Industrie geprägt, hat aber auch schöne Ecken am Irtysch, die man entdecken kann. Sehenswert ist ebenfalls der „Sibirische Louvre“ mit Werken der „Wanderer“ und Wrubels Symbolismus.
Übernachtung: Hotel***

39. bis 44. Tag (Fr, 01.07 bis Mi, 06.07.2011) Omsk – Nowoperwomajsko – Ozero Karatschi – Barabinsk – Kargat – Kontschenowo – Nowosibirsk
Unser Weg führt uns etwas südlich der Förderationsstraße weiter nach Osten bis wir am Rande der Waldsteppe den Kurort Ozero Karatschi erreichen. Gediegene klassizistische Kurort-Athmosphäre trifft hier auf spätsowjetische Plattenbauten.
Unser nächstes großes Etappenziel Nowosibirsk lässt sich als Tor zum Altai bei guter Sicht ab und an erahnen.
Übernachtung: Pensionen und Hotels (** bis ***)
Strecke 39. Tag: ca. 140 km
Strecke 40. Tag: ca. 113 km
Strecke 41. Tag: ca. 104 km
Strecke 42. Tag: ca. 142 km
Strecke 43. Tag: ca. 141 km
Strecke 44. Tag: ca. 57 km

45. Tag (Do, 07.07.2011) Nowosibirsk
Die größte Stadt Sibiriens begrüßt uns nach einigen Vororten mit ihrem majestätischen Strom Ob, den wir auf ca. einem Kilometer überwinden werden.
Mit etwas mehr als einhundert Jahren hat sie eine kurze Geschichte, bietet aber neben klassizistischer Architektur verschiedener Gesellschaftsordnungen weltbedeutende Museen für Geologie und Zoologie sowie ein ausgeprägtes musikalisches Leben vom Garagenpunk bis zu Glinkas Konservatorium.
Übernachtung: Hotel***

46. bis 53.Tag (Fr, 08.07. bis Fr, 15.07.2011) Nowosibirsk – Schurawlewo – Kemerowo – Krasnui Jar – Tjaschinskij – Bogotol – Atschinsk – Kozulka – Krasnojarsk
Unser Weg führt uns in die Ausläufer des Altai-Sajan-Massivs, das uns zur Rechten bis an den Baikal begleiten wird. Wir folgen dabei vorrangig Flüssen und bewegen uns oft parallel zur Transsibirischen Eisenbahn. Die Städte, die wir durchqueren sind oft Knotenpunkte, die dem Handel dienten oder wurden in der neueren Zeit geprägt durch die vorkommenden Bodenschätze. Obwohl schon lange in Sibirien, tauchen wir nun ein in das, was die meisten mit Sibirien verbinden: Taiga, Wildnis und Abenteuer. Die Unendlichkeit, die uns empfängt hat Tschechov etwa so beschrieben: Nur die Zugvögel wissen, wo die Taiga endet.
Übernachtung: Hotel (* bis ***)
Strecke 46. Tag: ca. 150 km
Strecke 47. Tag: ca. 119 km
Strecke 48. Tag: ca. 95 km
Strecke 49. Tag: ca. 128 km
Strecke 50. Tag: ca. 79 km
Strecke 51. Tag: ca. 70 km
Strecke 52. Tag: ca. 66 km
Strecke 53. Tag: ca. 121 km

54. Tag (Sa, 16.07.2011) Krasnojarsk
In Krasnojarsk empfängt uns der nächste mächtige sibirische Strom, der Jenissej. Die Sehenswürdigkeiten der Fast-Millionenstadt sind auf der Rückseite des 10 Rubelscheins verewigt. Nicht darauf gepasst hat das Leninmuseum und die geheimen und teils un-terirdischen Städte Krasnojarsk 26 und 45, die für die Militärproduktion angelegt wurden und mittlerweile für den „Klassenfeind“ BASF und Samsung produzieren.
Übernachtung: Hotel***

55. bis 64. Tag (So, 17.07. bis Di, 26.07.2011) Krasnojarsk – Ujar – Kansk – Tajschet – Alzamaj – Nischneudinsk – Tu-lun – Zima – Tscheremchowo – Usolje Sibirsko – Irkutsk
Von Krasnojarsk aufbrechend begeben wir uns wieder in die Weitern einer Landschaft, die durch Haltepunkte für LKW-Fahrer und Subsistenzwirtschaft der örtlichen Bevölkerung geprägt ist. Moskau ist weit, aber die kapitalistische Entwicklung scheint doch langsam hier anzukommen. In Tajschet erreichen wir den Abzweig der Baikal-Amur-Magistrale (BAM) von der Transsibirischen Eisenbahn, der wir nun weiter nach Süden bis Irkutsk folgen werden.
Übernachtung: Gästehaus, Motel, Hotel (* bis ***)
Strecke 55. Tag: ca. 111 km
Strecke 56. Tag: ca. 120 km
Strecke 57. Tag: ca. 160 km
Strecke 58. Tag: ca. 65 km
Strecke 59. Tag: ca. 92 km
Strecke 60. Tag: ca. 120 km
Strecke 61. Tag: ca. 135 km
Strecke 62. Tag: ca. 120 km
Strecke 63. Tag: ca. 60 km
Strecke 64. Tag: ca. 83 km

65. Tag (Mi, 27.07.2011) Irkutsk
Geführte Stadtbesichtigung in Irkutsk. Wer möchte kann sich darüber hinaus mit der Geschichte der Sibirischen Verbannungen und der Tätigkeit deutscher Wissenschaftler bei der Erschließung Sibiriens vertraut machen.
Übernachtung: Hotel***

66. Tag (Do, 28.07.2011) Flug Irkutsk – Deutschland
Heute heißt es Abschied nehmen von Russland. Individuelle Verlängerung auf Anfrage.